Die Raiffeisenbank Niederhelfenschwil hat ihre starke Position im Kundengeschäft trotz des anhaltenden Tiefzinsumfelds und einer anspruchsvollen Konkurrenzsituation laut eigenen Angaben weiter ausgebaut. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 5,1 Prozent auf 303,2 Millionen Franken. Das Hypothekargeschäft ist im Geschäftsjahr 2019 weiter gewachsen. Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 332,9 Millionen Franken.

Das Zinsengeschäft ist nach wie vor der wichtigste Ertragspfeiler der Bank. Trotz des herausfordernden Tiefzinsumfelds konnte der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber dem Vorjahr von 3,5 Millionen auf 3,6 Millionen Franken erhöht werden. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (0,44 Millionen Franken) und auch der Handelserfolg (0,15 Millionen Franken) haben im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Der Geschäftsertrag erreichte 4,44 Millionen Franken (Vorjahr 4,31 Millionen Franken). 

Die Bilanzsumme betrug bei Jahresende mehr als 400-Millionen Franken. Dank einem Plus von 4,3 Prozent wurde die 400-Millionen-Grenze erreicht und überstiegen.

Anteilscheine werden zu 2,5 Prozent verzinst

Der Geschäftsaufwand reduzierte sich im Berichtsjahr um 3,7 Prozent auf 2,63 Millionen Franken. Sowohl der Personalaufwand (-1,8 Prozent), wie auch der Sachaufwand (-6,5 Prozent) blieben unter den Vorjahreswerten. Ein grosser Teil des Gewinns von 850'000 Franken wird dem Eigenkapital zugewiesen. Unter Berücksichtigung des tiefen Marktzinsniveaus beantragt der Verwaltungsrat an der ordentlichen Generalversammlung vom 27. März eine Verzinsung der Anteilscheine mit 2,5 Prozent.

Positiv ist auch die Entwicklung bei den Mitgliedern. Ende Jahr waren es 18 mehr als bei Jahresbeginn. Dabei wurde die 3000er-Grenze geknackt. Somit hat die Raiffeisenbank von Niederhelfenschwil in etwa gleic viele Mitglieder wie Niederhelfenschwil Einwohner hat.(pd/red)