Den Tränen nahe erinnern sich die Mitglieder des Kern-OKs an die Anfänge der Planung von diesem damals noch «waghalsigen» Projekt. Vor über 4.5 Jahren wurden die ersten Gedanken zum Motto des Auffahrtslagers ausgetauscht. Jetzt ist das Lager von Jungwacht Blauring Region Toggenburg schon wieder Geschichte. Coronabedingt musste das für 2021 geplante Lager um ein Jahr verschoben werden. Umso motivierter und fröhlicher war die Stimmung in der Wild-West-Stadt Little Hank’s Paradise. Endlich konnte ein solcher Grossanlass wieder «wie gewohnt» durchgeführt werden.

Vereinte Cowboys und Cowgirls haben es geschafft

Mit viel Einsatz, kreativen Ideen und Teamgeist konnten die Blauringmädchen und Jungwächter die Diamanten aus dem Mount Sarasani bergen. So konnte die Eisenbahngesellschaft Delaware & Hudson Company dafür bezahlt werden, dass die Gleise nicht durch, sondern rund um die Stadt Little Hank’s Paradise herum gebaut werden. Die feierliche Check-Übergabe hat auf dem grossen Coop Parkplatz in Rickenbach stattgefunden, wo auch alle Eltern der Lagerteilnehmenden herzlich eingeladen waren. Glücklich und sicher auch müde kehrten die Kinder und Jugendlichen nun wieder zurück nach Hause. Die nächsten Abenteuer in ihren eigenen Gruppenstunden und Scharlagern warten bestimmt.

Ehrenamtliche Jugendarbeit wird in der Region geschätzt

Das OK ist überwältigt von den vielen positiven Rückmeldungen und der Unterstützung aus der ganzen Region. Nicht nur den Teilnehmenden hat es in Little Hank’s Paradise gefallen. Sponsoren, Besucher, Behörden, Verwandte, Bekannte, Arbeitgeber, die eigenen Partner, Familien und viele mehr haben mit Hilfe von ihrem Netzwerk und ihrem eigenen Engagement zu diesen vier tollen Tagen beigetragen. «So viele glückliche Kinderaugen – dafür lohnt sich jede Stunde, die das ganze OK und die Helfenden in dieses Projekt investiert haben. Dieses Gefühl der Wertschätzung ist unglaublich!», meint ein OK-Mitglied. «Dass sich derart viele ehemalige Jungwacht und Blauring Leitende auch Jahre nach ihrer aktiven Zeit in der JUBLA mit vollem Herzblut für die ehrenamtliche Jugendarbeit einsetzen, ist einfach nur gigantisch» ist sich das neunköpfige Kern-OK einig.

Auch der OK-Präsident ist mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. «Das UFLA war auf allen Ebenen ein Mega-Erfolg. Alle Ressorts haben super Arbeit geleistet und die Organisation während dem Lager hat reibungslos geklappt.» Trotz intensiver und langer Tage habe eine sehr entspannte und gute Stimmung geherrscht, meint Philip Schönenberger. Eine Massage brauche er nun trotzdem, fügt er lachend hinzu. «Jetzt könnte das Lager noch mindestens eine Woche gehen. Wir haben uns richtig gut eingelebt und eingerichtet. So macht es einfach riesigen Spass!» Und wer weiss, vielleicht findet schon in wenigen Jahren wieder ein solches JUBLA-Ereignis statt.