Die Zuzwiler Schuljugend wie auch die Sportvereine konnten schon einige Wochen die Sporthalle in Anspruch nehmen. Das gelungen wirkende Bauwerk liess die einstige Kritik vergessen, dass eine Sanierung der Doppelturnhalle die Ansprüche der Vereine ebenfalls hätte erfüllen können. Der Neubau und die zukunftsgerichtete Infrastruktur wie Grossküche und Mehrzweckräume können den Anforderungen für Grossanlässe wie Leuberg-Cup und weitere bestens genügen. Bereits am Eröffnungstag fand die von den Vereinen sehnlichst gewünschte Galerie in der Sporthalle gute Besetzung.

Eine perfekte Sportstätte

Gemeindepräsident Roland Hardegger nannte in seiner Eröffnungsrede das Bauwerk eine perfekte Sportstätte. Das rund 10,5 Mio. Franken teure Bauwerk bedeute eine Investition in die Zukunft für die laufend wachsende Zuzwiler Bevölkerung. Speziell wies Hardegger auf die ebenso perfekte und angepasst angegliederte Infrastruktur mit einer Grossküche und Mehrzweckräumen.

In nur gut einjähriger Bauzeit entstand die neue Dreifachturnhalle als Ersatz für die Doppelturnhalle. Das Bauwerk steht bekanntlich teils auch auf der Zivilschutzbaute im Untergrund. Zum Gelingen des Bauwerkes mussten viele Köpfe und Hände gute Arbeit leisten und zusammenspielen, wie Hardegger betonte. Von einer perfekten Zusammenarbeit sprachen auch Architekt Andreas Nötzli und Bauleiter Karl Peter Trunz.

Eine blanke 6 aus Sicht der Schule

Schulleiter Sven Keller drückte die Freude über das gelungene Werk mit «Freude herrscht» aus, aus der Sicht der Schule eine blanke 6. Keller liess seinen Worten gleich die Stimmen von Kindern sprechen, wie sie sich über die neue Sporthalle freuen.

Freude über die neue Sporthalle zeigte weiter der in Zuzwil wohnhafte Regierungsrat und Bauchef Marc Mächler. Es sei für die heutige Zeit wichtig, dass die Kinder in grossen Hallen Sport treiben können. Rückblickend auf seine Jugendzeit: «Ich wäre mit solcher Infrastruktur damals vielleicht im Sportlichen auch etwas motivierter gewesen».

Ehrung für Schwinger Daniel Bösch

Gemeindepräsident Roland Hardegger nahm es zum Anlass, den Zuzwiler Schwinger Daniel Bösch für seine glänzende Saison und seinen 6. Rang am Eidgenössischen zu ehren. Nach Hardegger war das Schwingerjahr 2019 mit dem Eidgenössischen für den Zuzwiler Schwinger von zahlreichen Titeln geprägt.

Neben dem 6. Rang am Eidgenössischen in Zug könne Bösch auf drei Kranzfestsiege, vier Festsiege und das Erreichen von acht Kränzen zurückblicken. Von 86 Gängen habe er nur deren Fünf verloren.

Die im Mehrzwecksaal eingerichtete Festwirtschaft wurde rege benutzt, sich über das gelungene Bauwerk austauschen zu können.