Mehr als fünf Jahre dauerte der Werdegang von der Landi Kirchberg bis zum Eröffnungstag vom Donnerstag am neuen Standort im Zwizach und unter neuem Namen «Landi Toggenburg». Zur Eröffnungsfeier waren neben den Genossenschafter der Landi Toggenburg auch Gäste der Nachbar-Landi-Läden geladen.

Etwas harziger Projektstart

VR-Präsident Sepp Brändle wies in seiner Ansprache auf die ersten Gespräche im Jahr 2013 mit der Gemeinde Kirchberg betreffend Kauf des Landstückes im Zwizach hin. Mehr als ein Jahr verging, bis der Kauf unter Dach war. Unüberwindbare Hürden hätten sich zu den Vorgaben beim Verkauf ergeben, mindestens 4-stöckig und mit Tiefgarage zu bauen. Es bedurfte viel Nachsicht der Gemeinde, um auf die Tiefgarage verzichten zu können und nur zwei Stockwerke zu bauen. Statt der Tiefgarage einigte man sich zum Bau eine Dachparks auf dem zweiten Geschoss, um damit die Wirtschaftlichkeit des Bauwerkes garantieren zu können. Nach den Worten von Gemeindepräsident Roman Habrik seien die Eingeständnisse «ohne Tiefgarage» und nur «zwei statt vier Stockwerke» im Sinn der der Unternehmensentwicklung erfolgt.

Mit dem neuen Standort wurde auch eine Namensänderung notwendig. Aus Landi Kirchberg ist Landi Toggenburg geworden. Mit dem Neubau hat sich die Landi auch dem Werkstoff Holz zugewandt. Nicht weniger als 860m3 Holz sind nach Brändle in Gähwil geschlagen worden. Daraus wurde auch die erste Landi mit einem Parkdeck aus Holz. Mit dem Neubau sei auch viel heimisches Gewerbe berücksichtigt worden.

Ein Projekt mit vielen Abhängigkeiten

Peter Bruhin von der Laveba sprach von einem historischen Meilenstein. Drei Premieren könnten sie feiern: die erste Landi Bazenheid, mehr Mitarbeitende als attraktiver Arbeitgeber und nun mehrere Standorte der Landi Toggenburg. Nach Bruhin standen hinter dem Projekt gleich mehrere Abhängigkeiten mit Wünschen seitens der Landi selber, der Gemeinde und auch Clientis Kirchberg. Der Entscheid für ein Dachparking statt Tiefgarage sei klar aus Kostengründen gefallen. Zu Gunsten besserer Wirtschaftlichkeit habe man nur zwei statt vier Stockwerke realisiert.

Von einer Landi nach dem neuen Konzept sprach Oskar Chatelain, Vertreter der Landi Schweiz. Darin finden sich Bildschirminformationen mit Beratungshinweisen, neben stationärem sei auch der Onlinehandel eingebunden. Die Eigenständigkeit und den eigenen Stärken treu bleiben ist nach Chatelain wichtig. Zum guten Gelingen trug das Totalunternehmen Strüby bei. Unternehmer Anton Strüby bedankte sich für den Auftrag mit dem Hinweis, dass sie Kosten und Termine immer eingehalten hätten.

Der anschliessende Rundgang sorgte für die zahlreich erschienen Gäste einen Einblick in das vielfältige Angebot. Mit einem Apéro-Imbiss schloss die Eröffnungsfeier.