Die rwt Regionalwerk Toggenburg AG hat die Bauarbeiten für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Kirchberg diesen Sommer stark vorangetrieben. Diesen Herbst konnten die ersten Liegenschaften der Gemeinde im Zentrum von Kirchberg an die Fernwärme angeschlossen werden. Der Gemeinderat Kirchberg hat bereits 2019 beschlossen, die gemeindeeigenen Liegenschaften in Kirchberg an die Fernwärme anzuschliessen und die Kosten ins Budget 2020 einzustellen. Aktuell sind das Primarschulhaus Sonnenhof, der Kindergarten Dorf und das ehemalige rwt- Gebäude an der Neudorfstrasse 8a an die Fernwärme angeschlossen. Bis Ende Oktober folgen ausserdem das Gemeindehaus und das Areal Harfenberg. Ebenfalls noch in diesem Jahr soll das Clubhaus bei der Sportanlage Sonnmatt an die Fernwärme angebunden werden. Im nächsten Jahr folgen dann noch die Fernwärmanschlüsse für den Sonnegrund – Haus für Betagte und für die Oberstufe Lerchenfeld.

Die bis Ende Oktober angeschlossenen Liegenschaften weisen insgesamt einen jährlichen Wärmeverbrauch von fast 800'000 kWh auf. Dies entspricht einer Gasmenge von rund 80'000 Kubikmeter Gas, heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt. Bei einem Biogasanteil von 25 Prozent, wie ihn die Gemeinde Kirchberg bislang eingekauft hat, ergibt sich aus dem jährlichen Gasverbrauch eine Reduktion des CO2-Ausstosses um rund 120 Tonnen CO2. Die Wärmeenergie der Fernwärme ist zu 100 Prozent CO2-neutral.

Das Fernwärmenetz in Kirchberg wird in den nächsten zwei Jahren durch die rwt Regionalwerk Toggenburg AG weiter ausgebaut und verdichtet.