Mit viel Zuversicht stellte sich das RiWi-Team am Samstag in Aadorf und am Sonntag in Widnau den ersten vier Gegnern zur neuen Hallenmeisterschaft. Am Samstag waren dies Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen und am Sonntag Jona und Diepoldsau. Alle ausser Jona wurden im Vorfeld als Meisterschaftsfavoriten bezeichnet. Um das Saisonziel Ligaerhalt weiter im Auge zu behalten, mussten die Thurgauer also mindestens gegen Jona punkten. Sechs Teams kämpfen um die vier Finalrundenplätze und der Vorrundensechste muss absteigen.

Startspiel gegen den Meister

Der erste Gegner war der amtierende Hallen-Schweizermeister aus Oberentfelden. RiWi wollte diese Herausforderung annehmen und es entwickelte sich eine kampfstarke, lebhafte Partie. Der Aussenseiter spielte stark und forderte den Gegner über vier Sätze bis zum 2:2 Satzausgleich. Oberentfelden war nun aber doch das Team, welches den Sack zumachen konnte. Wie schon oft gelang es RiWi nicht, die Partie sauber zu Ende zu spielen. Zu viele Eigenfehler waren dann auch der Grund für diese unnötigen Niederlage. In der Begegnung mit Elgg-Ettenhausen agierten die Rickenbacher zu unsicher, um gegen ein überragendes Elgg-Ettenhausen in die Partie zu finden. Sie waren zu sehr mit der Abwehr beschäftigt, um eine druckvolle Offensive spielen zu können. Ein klares 0:3 war nur die logische Folge dieser ineffizienten Vorstellung.

Zwei Punkte gegen Jona

Die erste Aufgabe am Sonntag war, die wichtige Partie gegen das ebenfalls noch punktelose Jona zu gewinnen. RiWi startete gut in die Partie und es gelang dem Team, diese Herausforderung auch trotz einiger Hochs und Tiefs ungefährdet positiv zu beenden. Mit diesem 3:0 wurde ein wichtiger Schritt Richtung Ligaerhalt gemacht. Diepoldsau war der zweite Gegner. Der mehrfache Schweizer Meister und Favorit zeigte dem Underdog aus dem Thurgau klar, wer der Chef auf dem Platz war. RiWi tat das Mögliche, hatte aber keine Chance, diese Partie gross zu beeinflussen, dazu war der Gegner am Sonntag zu stark. RiWi Trainer Simon Forrer zieht eine durchaus positive Billanz: «Wir haben vieles gut gemacht. In der Partie gegen Oberentfelden haben wir über vier Sätze gezeigt, was wir können, leider nicht ganz bis zum Schluss. Ich freue mich natürlich über die gewonnenen Punkte gegen Jona. Dieser Partie haben wir souverän nach Hause gebracht.»

Nächste Partien in zwei Wochen

In zwei Wochen wird RiWi am Sonntag (4.Dezember) im Einsatz sein. In Oberentfelden wird ab 12 Uhr gespielt. Widnau wird der erste Gegner sein. Mit einer starken Leistung will das Team hier punkten. Das anschliessende Rückspiel gegen Oberentfelden verlangt nach einer Revanche nach der knappen Niederlage am letzten Samstag.