Bisher konnten impfwillige Personen nur über ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt für eine Impfung im kantonalen Covid-19-Impfzentrum Frauenfeld eingetragen werden. Nun ist für die ersten Risikogruppen auch der direkte Weg über das vom Bund zur Verfügung gestellte Online-Portal möglich, das im Thurgau den Namen «ImpfMi» trägt. Wer nicht mindestens 75 Jahre alt ist und nicht mit einem schweren Krankheitsverlauf wegen Vorerkrankungen rechnen muss, wird weiterhin um Geduld gebeten. Sobald die Impfung gegen das Coronavirus für weitere Zielgruppen geöffnet werden kann, wird der Kanton informieren.

Für Anmeldung wird ein Mobiltelefon benötigt

Voraussetzung für eine Anmeldung ist ein Mobiltelefon: Nach der Eingabe der Personalien und der Krankenkassennummer wird automatisch eine SMS mit dem Verifizierungscode verschickt. Sobald die impfwillige Person den Code im Anmelde- Tool eingegeben hat, erfolgt wiederum per SMS eine Registrierungsbestätigung, bevor dann erneut per SMS die Termine für die erste und die zweite Impfung durchgegeben werden. Die Impftermine sind fix, eine Änderung ist nur bei einem medizinischen Notfall möglich. Wer kein Mobiltelefon besitzt, kann sich die SMS auf das Handy einer verwandten oder befreundeten Person schicken lassen. Die Impfwilligen sind gebeten, nicht früher als eine Viertelstunde vor dem Impftermin zu erscheinen. Begleitpersonen haben mit Ausnahme von Betreuern von handicapierten Personen keinen Zutritt ins Impfzentrum.

Impfzentrum MS Thurgau ab Februar in Betrieb

Impftermine für das zweite Thurgauer Impfzentrum auf dem Bodensee-Schiff MS Thurgau können voraussichtlich ab dem 25. Januar angefragt werden. Auf der Online-Anmeldeplattform kann dann auch der gewünschte Standort für die Impfung – Arbon, Romanshorn, Kreuzlingen oder Frauenfeld – eingegeben werden. Impfungen sind auf dem Schiff voraussichtlich ab dem 2. Februar möglich, wie der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau mitteilt.