Drei intensive Jahre seien es gewesen, sagte Cornel Egger, Oberuzwiler Gemeindepräsident. Die gute Gesprächsbasis habe unter anderem dazu beigetragen, dass «wir heute hier sind, um den Verein zu gründen». Auch Simon Thalmann, Vorstandspräsident des neuen Vereins und Gemeindepräsident von Niederhelfenschwil, bestätigte, dass es ein rascher Prozess gewesen sei. «Operativ gibt es aber noch viel zu tun», so Thalmann weiter. Egger ergänzte: «Es sind viele Details, die geklärt werden müssen.» So sei er beispielsweise vergangene Woche gefragt worden, was denn mit dem Putzpersonal der einzelnen Depots in Zukunft geschehen wird. Diese und ähnliche Fragen gelte es bis zum 1. Januar 2020 zu klären. Dann soll der Verein operativ tätig werden.

Ähnliche Fragen und Überlegungen teilt der Geschäftsführer und Kommandant, Björn Scheck. So steht etwa die Bestandesaufnahme des Materials an: «Was brauchen wir künftig nur einmal, was fünfmal?» Daneben richtet Scheck seinen Fokus auf die Vereinheitlichung der Ausbildung, die Analyse und Optimierung der Abläufe in der Logistik sowie auf die Einsatzplanung und -vorbereitung. Und auch die Digitalisierung dürfe man nicht aus den Augen lassen. «Auch wenn der Wasserschlauch weiterhin von Hand ausgerollt werden wird und nicht via App gesteuert.»

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Der Verein ist gegründet, die Stimmung gelöst.

Zusammengeschlossen werden die fünf Feuerwehren aus den Gemeinden Uzwil, Oberuzwil, Oberbüren, Niederhelfenschwil und Zuzwil. Die Vereinsstatuten wurden einstimmig angenommen.