Welche Gedanken gingen euch durch den Kopf, als ihr erfahren habt, dass ihr den Förderpreis erhalten werdet?

Wir haben uns natürlich sehr gefreut! Die Anerkennung für unser Schaffen und den finanziellen Zustupf für unsere Projekte können wir gut gebrauchen.

Ihr rappt auf schweizerdeutsch. Weshalb? Käme für euch auch eine andere Sprache in Frage?

Nein, eine andere Sprache kam nie in Frage. Wir sind mir Mundart-Rap sozialisiert und können uns auch in dieser Sprache am besten ausdrücken.

Wie kamt ihr auf den Namen «Projekt ET»?

Wir haben uns vor vielen Jahren im Eggfeldquartier kennen gelernt und uns oft dort getroffen, um rumzuhängen. So entstand unser eigener «Eggfeld-Treff».

Wo holt ihr euch Inspiration für eure Songs?

Wir erzählen, was uns beschäftigt. Es geht aber auch oft um lustige Sprüche.

Wie viel Provokation steckt in euren Liedern?

Mag sein, dass einige Passagen gewisse Leute triggert. Das ist auch gut so. Kunst sollte immer eine gewisse Portion Provokation beinhalten.

In einem eurer Songs kam die Stadt Wil nicht gerade gut weg. Verbindet euch eine Art «Hassliebe» - oder was hat es damit auf sich?

Diese Frage macht nicht viel Sinn. Klar gibt es die eine oder andere Zeile, welche die Stadt Wil kritisieren – aber gleichzeitig halten wir immer die Fahne hoch für Wil. Man darf - und muss – auch Dinge kritisieren, die man schätzt.

Was kommt euch denn in den Sinn, wenn ihr an Wil denkt?

Wil ist unsere Heimat. Wir sind hier aufgewachsen und haben viele Verbindungen zu dieser Stadt.

Wo fühlt ihr euch zu Hause und weshalb?

Natürlich in Wil. Wir sind aber auch gerne unterwegs und fühlen uns an vielen Orten wohl. Wir kommen aber immer wieder gerne nach Hause.

Gibt es etwas, was ihr noch unbedingt erreichen wollt?

Wir haben in diesem Jahr sehr viel erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Beispielsweise lag uns das Konzert am Rock am Weier sehr am Herzen. Jetzt wollen wir den Schritt aus der Ostschweiz auf die grösseren Bühnen dieses Landes anstreben.