Am 18. Juni wählt evangelisch Münchwilen-Eschlikon einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Da die Wahl an diesem Sonntagmorgen offen abgehalten wird und sich zudem auch dann noch Kandidaten melden können, wird es wohl eine überaus spannende Angelegenheit. Nach dem Rücktritt von Peter Gunz als Präsident der Kirchenvorsteherschaft per 31. Mai 2017 wird die Ersatzwahl für die verbleibenden drei Jahre der laufenden Amtszeit fällig. Die Kirchenvorsteherschaft hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Eruierung geeigneter Kandidaten befasst. Nach Gesprächen mit etlichen Personen sind bis dato Susanna Koller Brunner aus Eschlikon und Heini Krauer aus Münchwilen die einzigen Kandidaten, die sich in das Amt wählen lassen möchten. IWP Unterhielt sich mit Heini Krauer
Heini Krauer bringt einen grossen beruflichen und ausserberuflichen Erfahrungsschatz in leitenden Tätigkeiten mit sich. Im vergangenen Februar wurde der 67-jährige Münchwiler bereits in die Kirchenvorsteherschaft gewählt und hat sich von Beginn an gut in das Gefüge des Gremiums eingearbeitet. «Mein ganzes Berufsleben hat sich in verschiedenen Sparten der Bankenbranche an mehreren Orten der Schweiz abgespielt. Aufgrund meiner umfassenden Berufserfahrung, Weiterbildungen und ehrenamtlichen Engagements, fühle ich mich gut gerüstet das Präsidentenamt zu übernehmen.

Meine Motivation besteht darin, auf der Basis der biblischen Botschaft und im Geist der Reformatoren unsere Kirchgemeinde weiterzubringen. Dazu gehört auch eine gut funktionierende Verwaltung, in der ich meine in Beruf und Studium erworbenen Kenntnissen aus den Bereichen Religion, Wirtschaft, Politik und Recht gut einbringen kann.» Heini Krauer will sich als Unterstützer einbringen, so betont er, dass es ihm am Herzen liegt, Ansprechperson für das Pfarr- und Diakonieteam, die Katechetinnen und alle weiteren Helfer im Hinter- und Vordergrund zu sein.
Heini Krauer ist verheiratet und hat vier erwachsene Söhne, sowie vier Enkelkinder. Seit über 30 Jahren wohnt er mit seiner Frau Silvia in Münchwilen.

InfoWILplus unterhielt sich mit Susanna Koller Brunner
Susanna Koller Brunner ist eine bekannte Persönlichkeit. Durch ihr Engagement als jahrelange Präsidentin der Volksschulgemeinde Eschlikon, Vorstandsmitglied vom Verband Thurgauer Schulgemeinden, oder Ersatzrichterin am Bezirksgericht Münchwilen, weist ihr Portfolio einen enorm breiten Erfahrungsschatz aus. Die 60-jährige arbeitet zudem selbständig als Coach für Führungskräfte und Personaldienstleistungen. Ihren reichhaltig gefüllten Rucksack an Berufs- und Lebenserfahrung will sie nun als neue Präsidentin in das evangelische Kirchenschiff einbringen.

«Ich werde zudem auch die nötigen fachlichen und methodischen Kompetenzen einbringen. Die Zusammenarbeit mit den Pfarrherren und allen Mitarbeitern soll wertschätzend und zielgerichtet sein. Gemeinsam Ziele definieren, miteinander Dialoge führen, Freude und Motivation vermitteln, aber auch Unsicherheiten und Ängste aufnehmen und wenn möglich auflösen, sollen in Zukunft auf dem Tagesetat stehen.» Zudem soll die Kirchgemeinde ein sinnstiftender Ort und eine Begegnungsstätte für alle ihre Mitglieder sein. Weiter betont Susanna Koller Brunner, «so unterschiedlich wir Menschen sind, so berechtigt haben alle die wollen ihren Platz innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft.»
Susanna Koller Brunner ist mit Ehemann Peter verheiratet und wohnt mit ihren Drillingen seit 2004 in Eschlikon.

Stefan Forster
Vakant ist zudem ein Sitz in der Kirchenvorsteherschaft. Diese hat sich auf die Suche nach geeigneten Mitgliedern gemacht und ist in Stefan Forster (45) fündig geworden. Seit sieben Jahren lebt Forster mit seiner Familie in Eschlikon, arbeitet als Technischer Redakteur in Zürich-Oerlikon und besitzt ein evangelisches Fundament, welches von der Heilsarmee geprägt wurde.