«Das bisher stark abstiegsgefährdete RiWi NLA-Team, konnte am Wochenende die Qualifikationsrunde ohne Druck zu Ende spielen», freut sich das Faustball-Team in der Medienmitteilung von Sonntagnacht. Dank dem kurzfristigen Verbandsentscheid, die aktuelle Meisterschaft ohne Absteiger zu Ende zu spielen, sei der Zweikampf gegen das letztplatzierte Jona nicht mehr relevant gewesen und der Liga-Erhalt Tatsache, heisst es in der Meldung weiter.

Team wollte die sportliche Bestätigung

Spieler und Trainer seien sich einig gewesen, in den vier noch ausstehenden Partien den Ligaerhalt auch sportlich zu schaffen. «Man hatte ja immer noch zwei Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht aus Jona und traf am Sonntag zuhause noch auf diesen Gegner. Am Samstag in Diepoldsau wurde die erste Partie gegen Leader Elgg Ettenhausen gespielt. Eine starke Partie die leider vom Gegner 3:1 gewonnen wurde. RiWi konnte gut mithalten, es waren aber ein paar individuelle Fehler zu viel, welche die Niederlage herbeiführten», so liest man weiter. Die Partie gegen Oberentfelden sei anschliessend ähnlich ausgeglichen verlaufen. Da aber die Rickenbacher nun wacher und konzentrierter agiert hätten, «konnten sie mit 3:1 reüssieren und die zwei Punkte verbuchen». Jona verlor die beiden Partien und RiWi lag nun vier Zähler im Vorteil.

Post inside
RiWi: Simon Stäbler, Thomas Weder, Silvan Jung, Walter Gantenbein, Luca Wild, Luca Schmid; Trainer: Simon Forrer 

Steigerung nach schwachem Start

Am Sonntag wurde dann in Wilen gespielt. «Die erste Bewährung für die Einheimischen war der Tabellenzweite Diepoldsau. RiWi fand nur schwer in die Partie und musste den ersten Satz mit einem enttäuschenden 3:11 abgeben. Ein Ruck ging nun durch die Thurgauer.» Es habe sich eine spannende Partie entwickelt, «in der sie dank viel Kampf und mutigem Spiel die verdienten Sieger wurden». Nun fehlte nur noch Jona. Die Truppe vom Zürichsee habe sich dem Gastgeber immer wieder erfolgreich entgegen gestellt, RiWi habe aber die Klasse gehabt, die Partie sicher nach Haus zu spielen. Mit sechs Punkten aus vier Spielen sei der Plan aufgegangen. RiWi habe den Ligaerhalt auch ohne «grünen Tisch» eindrücklich bestätigt. Trainer Simon Forrer freue sich über gute Stimmung bei den Fans, wisse aber gleichzeitig: «Wir lieferten einen tollen Endspurt. Dank an die Spieler für den Einsatz. Ich habe gute Sachen gesehen, weiss aber auch wo noch Arbeit ansteht. Diese vielversprechende Vorstellung bietet eine wertvolle Grundlage für die Vorbereitung der nächsten Feldsaison».