Das RiWi-Fanionteam reiste am Samstag nach Walzenhausen mit dem klaren Ziel, die Nullrunde vor Wochenfrist vergessen zu machen. Zwei starke Gegner erwarteten die Hinterthurgauer im Appenzellerland. Man war sich bewusst, dass nur eine starke, kämpferische Vorstellung gegen das unberechenbare Heimteam aus Walzenhausen und gegen Neuendorf (SO) zu den ersten Punkten führen würde.

Erfolg dank kompromisslosem Kampf

Im ersten Spiel musste RiWi gegen die Gastgeber antreten. Auch Walzenhausen kam ohne Erfolg aus der ersten Runde und war daher ebenso im Zugzwang. Es wurde das erwartete Kampfspiel. Der Gast kam zwar besser in die Partie, musste aber all sein Können aufbieten um den ersten Satz mit 11:8 nach Hause zu bringen. Dann wendete sich das Blatt. Mit vier Anspielfehlern zum 0:6 Zwischenstand war der zweite Abschnitt schnell gespielt und der Satzausgleich Tatsache. Doch RiWi fing sich, fortan prägte der Kampf den Rest der Partie. Auf Augenhöhe und mit hohem Risiko und Satzbällen auf beiden Seiten wurde der Erfolg gesucht. Mit zwei in der Verlängerung mit 13:11 gewonnenen Sätzen gewann RiWi die Partie schlussendlich mit 3:1.

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Simon Stäbler greift an. (Bild: pd)


Kraft fehlte für noch mehr

Auch die nächste Aufgabe war nicht einfach. Die Herausforderung: Nach dem Kampfspiel gegen Walzenhausen gegen den nächsten, noch frischen Gegner anzutreten. RiWi begann stark und legte mit einem knappen 11:9 vor. Neuendorf versuchte RiWi mit gekonnt gespielten Stoppbällen zu verunsichern. Als sich dann bei den Thurgauern Konditionsprobleme zeigten, kippte das Spiel zugunsten der Solothurner, welche ihre Taktik problemlos durchziehen konnten und mit 3:1 die sicheren Gewinner waren. 

Nach dem Spiel war für RiWi-Angreifer Daniel Baumgartner klar: «Wir hatten nicht genug Kraft, um zwei so intensive Partien durchziehen zu können. Wir brachten nicht mehr genug Druck ins Spiel um den Gegner zu beunruhigen». Ähnlich sah es Trainer Simon Forrer: «Wichtig sind die beiden Punkte und dass die Spieler wissen, was sie in den Ferien zu tun haben: Kondition, Kondition und nochmals Kondition». Die nächsten Partien finden erst am 22. August wieder in Wilen statt.

RiWi 2 ebenfalls mit zwei Zählern

Das zweite RiWi Team hat am Samstag seine zwei ersten Partien gespielt. Die NLB-Runde fand in Schlieren statt. Ein spannender, ausgeglichener Kampf gegen Widnaus Reserven endete nach fünf Sätzen knapp mit 3:2 für RiWi. In der Partie gegen den verlustpunktlosen Leader Schlieren war dann allerdings nichts mehr zu holen. RiWi spielt am kommenden Samstag noch eine Runde in Oberwinterthur gegen den Gastgeber und gegen Elgg-Ettenhausen 2. (pd/red)

RiWi NLA: Simon Stäbler, Daniel Baumgartner, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Walter Gantenbein; Trainer/Coach: Simon Forrer, Jürg Sprenger

Walzenhausen -- RiWi 1:3 (8:11/11:6/11:13/11:13)

Neuendorf -- RiWi 3:1 (9:11/11:6/11:5/11:7)

RiWi NLB:

Widnau II -- RiWi II 2:3 (12:14/11:8/6:11/11:5/4:11)

Schlieren -- RiWi II 3:1 (11:3/6:11/11:5/11:5)

Herbert Brägger