Die Zahlen des Festes sind beeindruckend: Über 7000 Schützen aus der ganzen Schweiz hatten teilgenommen. An 870 Scheibentagen waren mehr als 400'000 Gewehrpatronen und 35'000 Schuss Pistolenmunition verschossen worden. Die Schützen hatten zusätzliche Stiche von über 90'000 Franken gelöst. Bereits kurz nach dem Verklingen des letzten Schusses konnte der Finanzverantwortliche Martin Stadler 120'000 Franken an Helferentschädigungen auszahlen. Wenn es das finanzielle Schlussergebnis zulasse, dürften die Vereine noch mit einem zusätzlichen Bonus rechnen, sagte OK-Präsident Bruno Lüscher unlängst an einem Helferanlass. Die Schlussabrechnung wird anfangs des nächsten Jahres erwartet. Darum sei es noch zu früh, ein endgültiges Schlussfazit zu ziehen.

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Viel Prominenz: Auch Bundesrat Ueli Maurer gab sich mit roter Krawatte die Ehre.

Zwei Hinterthurgauer Gewinner
Am Helferanlass wurde auf jene drei Wochenenden im Juni und Juli zurückgeblickt, an welchen die 70. Austragung des kantonalen Schützenfestes auf neun Hinterthurgauer Schiessplätzen stattgefunden hatte. Dabei wusste Lüscher auch so manch lustige Episode zu erzählen. Für Schmunzeln sorgte seine Aufzählung von vielen liegengebliebenen Gegenständen: «Wenigstens hat aber keiner sein Gewehr vergessen. Gewundert hätte mich das nicht», befand der OK-Präsident lakonisch.

Abgeschlossen wird das kantonale Schützenfest am 22. September mit dem Absenden im Gemeindezentrum Dreitannen. Dann werden die Sieger der verschiedenen Konkurrenzen und Stiche geehrt. Unter den Gewinnern befinden sich mit Sandra Stark und Thomas Langensand auch zwei Hinterthurgauer. Zudem werden den Thurgauer Sektionen Lorbeerkränze für ihre Fahnen und Vereinsgaben überreicht. (mes/red)