Ab Oktober dürfen grundsätzlich zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Plätze in Schweizer Fussballstadien mit Fans gefüllt werden. Allerdings zählen gemäss Covid-19-Schutzkonzept nur die Sitzplätze. Das stellte den FC Wil mit den gut 700 Sitzen auf der Bergholz-Haupttribüne vor die Frage: Was tun? Nun ist die Entscheidung gefallen: Das bis Ende September geltende Regime mit maximal 1000 Zuschauern pro Heimspiel auf Sitz- und Stehplätzen wird beibehalten. Auf die Montage von Sitzen auf der Gegentribüne wird verzichtet – zumindest vorderhand. «Der Aufwand für die Umrüstung der Gegentribüne zu Sitzplätzen ist immens. Wir wollen die ersten Spiele abwarten und das Zuschaueraufkommen beobachten. Zudem wissen wir nicht, wie die epidemiologische Lage sich entwickelt», lässt der FC Wil am Donnerstag in einer Medienmitteilung verlauten. Der Verein lässt sich somit offen, die Sitzplatz-Zahl zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu erhöhen – zum Beispiel hinsichtlich des Heimspiels gegen die Grasshoppers Ende November.

Es bleibt also bei maximal 1000 Fans – verteilt auf Sitz- und Stehplätze. Ab sofort gilt im Bergholz eine Maskenpflicht im ganzen Stadion. Ausgenommen sind Kinder ab Jahrgang 2008. Ein Sektoren- oder Sitzplatzwechsel ist nicht möglich. Die Kontaktdaten werden von jedem Matchbesucher erfasst. Es finden Ausweis-Kontrollen statt. Die Verpflegungsstände sind geöffnet. Es muss jedoch auf dem zugeteilten Platz konsumiert werden – sitzend. Das alles gilt auch schon für das Heimspiel gegen den FC Thun am Samstag. (pd/sdu)