«Wir werden im September nach 4345 Tagen einen wunderbaren Pfarrer verlieren. Seine Geradlinigkeit, sein aufopferungsvolles Schaffen und auch seine Art, Probleme zu bewältigen, imponierten uns. Walter Oberkircher war für uns seit 2006 ein Mann der Taten, nicht nur der grossen Worte». Kirchenpräsident Walter Dönni betonte aber auch, dass der abtretende Pfarrer aber auch seine Linie stets durchgezogen hat. «Er wehrte sich, wenn ihm etwas nicht gepasst hat und das zeichnet eben eine starke Persönlichkeit aus.»

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Der Abschiedsgottesdienst von Walter Oberkircher. Die evangelische Kirche füllte sich hierzu bis auf den letzten Platz.
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Feierliches Beisammensein am Abschiedsgottesdienst des Pfarrehepaars. Von links, Martin Dönni (Kirchenpräsident), Brigitte und Walter Oberkircher, Esther Walch Schindler (Dekanin).

11 Jahre, 11 Monate
Walter Oberkircher hat in seinem jahrelangen Engagement für die Kirchbürger aus Dussnang und Bichelsee einiges ins Rollen gebracht und vieles verändert. Man mit ihm zufrieden. «Und vor allem sind wir überaus dankbar, dass er die Überbrückungsjahre noch geleistet hat, trotz seines Erreichen des Pensionsalters vor drei Jahren», sagt Dönni. Elf Jahre und elf Monate wird er im Amt gewesen sein, wenn er im September seinen endgültig letzten Gottesdienst geleitet hat.

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Dekanin Esther Walch Schindler wünscht dem abtretenden Pfarrehepaar alles Gute. Brigitte und Walter Oberkircher (von links) hielten das Amt seit 2006 inne.
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Nach dem Abschiedsgottesdienst ist vor dem Apéro. Martin Dönni (Kirchenpräsident Dussnang), Walter Oberkircher (Pfarrer) und Christian Feuz (Kirchenpräsident Bichelsee).

In einem Zweitartikel lesen Sie ein Interview mit dem abtretenden Pfarrer Walter Oberkircher. Vor allem mit der Kirchgemeinde Bichelsee lief es nicht immer rund.