Die Kantonspolizei St.Gallen ist seit Freitagabend kantonsweit rund 50 Mal wegen Ruhestörungen ausgerückt, wie sie am Sonntagmorgen vermeldet. Grund dafür waren meistens das Abbrennen von Feuerwerk oder Partys aller Art. Hinzu kamen rund 60 Kontrollersuche wegen allerlei Unfug, der nicht selten unter Einfluss von Alkohol betrieben wurde. Darin enthalten sind zum Beispiel Fälle, bei denen Feuerwerk nicht sachgemäss gezündet wurde und damit nicht in den Himmel, sondern auf andere Sachen gezielt wurde – meist durch Gruppen Jugendlicher. In diversen Fällen musste wegen Streitigkeiten geschlichtet werden. Auch 1.-August-Funken lösten diverse Anrufe wegen vermeintlichen Bränden aus. Die Kantonale Notrufzentrale hat in 16 Fällen die zuständige Feuerwehr aufgeboten, da kleinere Brände zu löschen waren.

Auch einige Tiere hatten wohl keine Freude an den farbigen Bouquets am Himmel. 14 aufgefundene Hunde und zwei Pferde mussten wieder nach Hause gebracht werden.

Heckenbrand mit Gartenschläuchen gelöscht

Auch in der Region Wil hatte die Polizei einiges zu tun, allerdings nicht auffällig viel. In Lenggenwil ist eine Bambushecke in Brand geraten, ausgelöst durch eine Rauchbombe. Ein kleines Aufgebot der Feuerwehr rückte aus. Beim Eintreffen hatten die Bewohner den Brand aber mit Gartenschläuchen schon unter Kontrolle gebracht und waren mit Wasser am Kühlen. «Es entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand», sagt Polizeisprecher Florian Schneider zu hallowil.ch. Die Kantonspolizei Thurgau vermeldet, dass in Wilen eine Hecke und eine Gartenlaube wegen Feuerwerk beschädigt wurde.

Grössere Fälle rund um den Nationalfeiertag, gar mit verletzten Personen, sind ausgeblieben – in beiden Kantonen St. Gallen und Thurgau. (kapo/sdu)

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Diese Hecke und Gartenlaube in Wilen wurde von 1.-August-Feuerwerk beschädigt. (Bild: kapo)