Der Wiler Bankfachmann Simon Lumpert hat den Wechsel in die berufliche Selbständigkeit gewählt. Der langjährige Revisor des regionalen Jungunternehmerzentrums ist nun selber frischgebackener Firmeninhaber. Der Start scheint geglückt, er hegt bereits Expansionspläne.„Bei meinem früheren Arbeitgeber kam ich durch Kunden immer mal wieder mit MoneyPark in Kontakt“, erzählt Simon Lumpert. „Die Möglichkeiten dieses Finanzdienstleisters beeindruckten mich.“

Wie der Zufall im Leben so spielt, traf er einen langjährigen guten Bekannten. In Gesprächen zeichnete sich eine gemeinsame unternehmerische Zukunft ab.
Simon Lumpert und sein Geschäftsteilhaber Stefan Schäpper gründeten die Hypokompass Schweiz GmbH, die sehr eng mit MoneyPark kooperiert. An diesem Fintech-Unternehmen ist die Helvetia-Versicherung Mehrheitsaktionärin. Schweizweit hat sie in allen Sprachregionen 27 Niederlassungen respektive Franchisepartner.

Überforderung in Finanzfragen
Simon Lumpert will gleich zu Beginn des Gesprächs ein Vorurteil ausräumen: „Wir sind kein Hypothekenvergleichsdienst.“ Sondern? „Wir streben eine massgeschneiderte Finanzlösung an, die auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist.“
Im Laufe ihres Lebens seien die Klienten mit unterschiedlichen finanziellen Umständen konfrontiert, entsprechend angepasst muss die Lösung sein. „Beispielsweise bringt ein Immobilienkauf auch steuerliche Konsequenzen mit sich, erfahrungsgemäss sind verschiedene Klienten mit diesen komplexen Umständen überfordert.“

Langjährige Berufserfahrung
Der langjährige Mitarbeiter der Raiffeisenbank Wil mit einem Nachdiplomstudium in Business Banking HF versteht sich als Lotse durch den Finanzdschungel. Wie er mehrfach betont, streben die Berater von MoneyPark ganzheitliche Lösungen für die Finanzbedürfnisse ihrer Kunden an. „Möglichst viele Abschlüsse zu tätigen, ist nicht unser Ziel.“
„Im Erstgespräch ermitteln wir gemeinsam mit dem Kunden seine finanzielle Situation. Daraus entwickeln wir eine Strategie für die Zukunft.“ Für die dauerhafte Begleitung wird in der Regel ein einmaliger Pauschalbetrag zwischen Fr. 480.- bis Fr. 680.- verrechnet.

Finanzieller Horizont
Versuchen er und seine Mitarbeiter die preisgünstigsten Lösungen für ihre Klienten zu finden? Simon Lumpert widerspricht. Optimale Lösungen müssen nicht zwangsläufig immer die billigsten Lösungen bedeuten. „Man muss verschiedene Faktoren berücksichtigen, auch längerfristig. Als Nebeneffekt stellen wir fest, dass der Hypothekarzins für unsere Kunden in der Regel sehr attraktiv ist. Wir streben dauerhafte Beziehungen zu unseren Klienten an.“ Schmunzelnd fügt er an: „Unter Umständen bis an ihr Lebensende.“

Nicht ohne Stolz erwähnt er, dass er via MoneyPark digitalen Zugriff auf die detaillierten Angebote von über hundert Finanzinstituten habe, dazu gehören neben Banken auch Versicherungen und Pensionskassen.

„Anstatt dass der Kunde selber bei verschiedenen Anbietern vorspricht, können wir relativ schnell und unkompliziert ermitteln, welches Finanzinstitut und welcher Kunden am besten zusammenpassen.“

Zukunftsaussichten
Im noch jungen Wiler Unternehmen wurde bereits ein Berater eingestellt, weitere sollen demnächst folgen. Auch über die Eröffnung von weiteren Niederlassungen im Raum Bodensee-Ostschweiz denken die beiden Firmenpartner nach: „Wir wollen nahe beim Kunden und gut erreichbar sein.“

Gesellschaftlich etwas bewegen
Simon Lumpert kennt man in Wil und Umgebung vor allem als Mitbegründer von THURBOBRÄU, das an die äbtische Brautradition erinnert. Die alljährliche Aktionärsversammlung vermag rekordverdächtige Mengen an Bierfreunden in den Stadtsaal zu locken.

Altstadtvereinigung
Im Weiteren ist der 43-jährige Vater von zwei schulpflichtigen Buben Präsident der Wiler Altstadtvereinigung. Soeben wurde er an der Hauptversammlung in seinem Amt bestätigt. Mit viel Engagement will er den historischen Kern von Wil zu einem lebendigen Quartier mit guter Lebensqualität weiter aufwerten.

Ausserdem ist er Mitglied der Geschäftsprüfungskommission der Ortsgemeinde Wil sowie ehemaliges Vorstandsmitglied des Stadtturnvereins. „Damit ist meine Freizeit schon ziemlich ausgefüllt“, schmunzelt er. „Doch es bleibt noch immer Zeit für das Zusammensein mit der Familie. Das ist mir sehr wichtig.“

Gemeinschaft stärken
Woher bezieht er seine Motivation für sein breites gesellschaftliches Engagement? „Ich glaube, dass es im Leben nicht nur um die Erfüllung eigener Interessen geht, sondern auch um übergeordnete Bedürfnisse der ganzen Gemeinschaft.“ Daher bringe er gerne Projekte, die vielen nützen in Bewegung. „Wenn sie gelingen, vermittelt mir dies grosse Freude.“
Zum Abschluss des Gesprächs betont er an: „Grundsätzlich arbeite ich gerne mit unterschiedlichen Menschen zusammen.“ Auch dies sei eine Antriebsfeder für ihn.