Die Fischinger Stimmbürger haben am 10. Februar 2019 bei den Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderates die Qual der Wahl. Und zwar bei der Frage, wer den zurücktretenden Gemeindepräsidenten Willy Nägeli (SVP, Dussnang) ersetzt. Mindestens zwei Kandidaten stellen sich zur Verfügung. Neben dem parteilosen Arthur Schneider, der in Dussnang aufgewachsen ist, aber seit 30 Jahren nicht mehr in der Gemeinde wohnt, kandidiert auch ein Einheimischer. Es handelt sich um Gemeinderat René Bosshart (CVP, Oberwangen), der das Ressort «Soziales/Gesundheit» betreut. Er möchte seine Erfahrungen aus Verwaltungen und Wirtschaft in die Aufgabe als Gemeindepräsident einbringen. Seine berufliche Situation ermögliche ihm, diese Herausforderung anzunehmen. Die Kandidatur erfolgt nach Gesprächen mit der überparteilichen Findungskommission, welche auf der Suche nach geeigneten Kandidaten ist.

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Auch er will Gemeindepräsident von Fischingen werden: Arthur Schneider (parteilos) aus Tägerschen.

Wird René Bosshart gewählt, hat es im Hinterthurgau mit grosser Wahrscheinlichkeit zwei Gemeindepräsidenten, deren Nachname sich gleich anhört: Rolf Bosshard in Tobel-Tägerschen und René Bosshart in Fischingen.

Podiumsveranstaltung am Montag

Wie viele Personen effektiv Fischinger Gemeindepräsident werden wollen, steht noch nicht fest. Bis zum 17. Dezember läuft die Meldefrist für offizielle Kandidaturen. Schon deutlich vorher findet am kommenden Montag (27. November) in der Hörnlihalle in Dussnang eine Podiumsveranstaltung zu den Gesamterneuerungswahlen statt. Diese beginnt um 20 Uhr. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die wieder kandidierenden Gemeinderäte näher kennenzulernen. (pd/sdu)