Die Gemeinde ist gemäss Bestattungs- und Friedhofreglement an der Urnenwand für eine einheitliche, einfache Dauerbepflanzung sowie deren Unterhalt zuständig. Das Anbringen von persönlichem Blumen- oder Grabschmuck ist nur anlässlich der Beisetzung gestattet und innerhalb von vier Wochen nach der Beisetzung wieder zu entfernen. In letzter Zeit wurde diese Regelung immer weniger beachtet. Vermehrt stehen Kerzen, Töpfe, Laternen und Engelsfiguren in den Rabatten oder auf den Urnenwandplatten. Das führte auch schon zu Beschädigungen an den Plattenbefestigungen, schreibt die Gemeinde.

Deshalb wurde nach einer neuen Lösung gesucht. In den vergangenen Tagen wurden Informationstafeln aufgestellt und die Steinsockel versetzt. In Zukunft können die Grablichter auf diese Sockel gestellt werden. Gleichzeitig wird darum gebeten, künftig nach Ablauf eines Monats seit der Beisetzung auf weiteren Grabschmuck zu verzichten.

Die neue Regelung wird ab 1. Januar 2019 angewendet. Bis dahin sind Engelsfiguren, Laternen oder Töpfe zu entfernen und die Kerzen oder Grablichter auf die dafür vorgesehenen Sockel zu stellen. Danach werden alle nicht entfernten oder nicht auf den Sockeln platzierten Gegenstände abgeräumt. (rkf/pd)