Die Polizei ist in den Herbst- und Wintermonaten vermehrt auch in Wohnquartieren unterwegs und zeigt verstärkt Präsenz. Aber auch Bewohner können das Risiko eines Einbruchs senken, etwa mit dem konsequenten Verschliessen und Verriegeln von Fenstern, Türen und Garagentoren bei Abwesenheit.

Schräg gestellte Fenster sind für Einbrecher geradezu einladend. Einbrecher versuchen in der Regel alles, um ein Zusammentreffen mit den Bewohnern zu verhindern. Deshalb kann es laut der Polizei gerade in der dunklen Jahreszeit abschreckend wirken, wenn auch während der Abwesenheit Licht brennt oder der Fernseher läuft und so der Eindruck entsteht, dass jemand zu Hause ist.

Schockbeleuchtung schreckt ab

Auch technisch lässt sich gegen Einbrecher vorgehen: Alle typischen Einstiegsstellen wie Fenster, Türen und Lichtschachtgitter lassen sich mechanisch verstärken. Je nach Ausgangslage kann auch der Einsatz einer Schockbeleuchtung oder einer Alarmanlage sinnvoll sein, rät die Polizei.

Ganz grundsätzlich gilt: Wer in seinem Wohnquartier Einbrüche oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll dies bitte sofort der Kantonspolizei über die Notrufnummer 117 melden. Besonders hilfreich ist, wenn genaue Angaben zum Signalement der Täter, also zur Anzahl, Kleidung, Statur oder auch zur Fluchtrichtung und zu den Fahrzeugen gemacht werden können. (kapo)