Mit dem Abstieg wird der FC Wil aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht mehr viel zu tun haben. Somit können die Wiler den Blick nach vorne richten. Auf Rang sechs liegend gehen sie in die 15. Runde der Challenge League. Der kommende Gegner aus dem Aargau liegt auf Rang vier nur einen Punkt vor den Äbtestädtern. Während die Wiler am vergangenen Wochenende gegen den FC Vaduz auswärts überraschend mit 2:1 gewonnen haben, verloren die Aargauer in Schaffhausen mit 0:2, obwohl sie über 60 Minuten mit einem Mann mehr spielen konnten.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Bergholz gewann der FC Wil. Gleich mit 7:0 schickte man die Aarauer wieder nach Hause, obschon die Gäste deutlich mehr Spielanteile hatten. Es war dies der Befreiungsschlag, den die Wiler im Abstiegskampf benötigten. Auch wenn die Aargauer diese Saison wieder eine Wundertüte in der Liga sind, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass sich dieses Ergebnis wiederholen wird. Sind die Aarauer doch diejenige Mannschaft, welche in dieser Saison am meisten Spiele zu null gespielt hat. Es sind ganze sechs an der Zahl, also fast die Hälfte aller bisher absolvierten Spiele. Schaut man in der Statistik etwas zurück, sieht man, dass in den vergangenen vier Spielen zwischen diesen beiden Mannschaften jeweils immer das Heimteam als Sieger hervorging.

Bestes Team der vergangenen vier Runden

Was ebenfalls für die Wiler spricht ist ihre Form. Schaut man auf die Zahlen der vergangenen vier Runden der Challenge League, kann man konstatieren, dass der FC Wil die beste Mannschaft war. Ganze zehn Punkte holten die Wiler und haben als einziges Team keines der vier Spiele verloren. In diesen vier Spielen erzielten die Wiler dazu noch elf Tore, ein weiterer Topwert. Die Wiler stellen übrigens auch über alle 14 Runden mit 25 erzielten Toren die beste Offensive der Liga.

Cheftrainer Brunello Iacopetta muss aller Wahrscheinlichkeit nach bei seinem Heilspieldebüt auf die verletzten Daniel, de Mol, Ismaili, Krunic und Malinowski verzichten. Gesperrt ist kein Spieler aus dem Wiler Kader. Brahimi, Frei, Izmirlioglu und Muntwiler drohen hingegen eine Gelbsperre, da sie alle in dieser Saison bereits dreimal die gelbe Karte gesehen haben.