Rückblende: Im Dezember 2017 wurde dem Zentrum Tobel an der internationalen Bodenseekonferenz der IBK-Nachhaltigkeitspreis verliehen. Und zwar für den Verdienst «mit einfachen Mitteln aufzuzeigen, dass die technischen Herausforderungen der nächsten Generation mit bereits bekannter Technologie gemeistert werden können». Im Oktober dieses Jahres zeichnete dann die Solar Agentur Schweiz die gleiche Überbauung mit dem Sondersolarpreis 2018. Dies mit der Begründung, dass mit «in Europa einmaligen Mietzinsen von 20 Prozent unter den quartierüblichen Preisen bewiesen wird, dass jeder in so einem Gebäude wohnen kann». Nun bezeichnet die European Association for Renewable Energy das Zentrum Tobel als «zukunftweisendes Beispiel für die soziale und wirtschaftliche von Mietern in die Nutzung von Sonnenenergie». Am Samstag wird in Bonn der europäische Solarpreis überreicht.

Halb so hohe Nebenkosten

«Mit dem Zentrum Tobel haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht: Unsere Gebäude emittieren in der Nutzung kein Gramm CO2. Wir haben mit Mietzinsen von 20 Prozent unter den quartierüblichen Preisen bewiesen, dass jeder in so einem Gebäude wohnen kann. Die Auswertung der ersten Jahre übertreffen unsere Erwartungen», sagt Stefan Wyss von der zuständigen Fent Solare Architektur in Wil. Er ergänzt: «Die Nebenkosten sind sogar 50 Prozent niedriger als in konventionellen Gebäuden. Und der konkrete Vergleich einer 3,5 Zimmerwohnung mit vergleichbaren Mietobjekten ergibt sogar 25 Prozent tiefere Mietkosten.» (pd)

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Durch die konzentrierte Bebauung konnte in Tobel das Buschgel-Gebiet erhalten werden.