Es gehört bereits zur Tradition, dass sich die Radballer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zum weltweit wohl speziellsten Radballturnier der Welt auf der Kreuzegg treffen. Speziell sind auch die umfangreichen und aufwändigen Vorbereitungen. Muss doch das ganze Material für die Spielfläche, sowie Netze, Tore und Banden mit einem Lastwagen auf Alpstrassen auf die Kreuzegg transportiert werden. Damit der Boden auch wirklich für internationale Vorgaben optimal ist, braucht es Erfahrung und vor allem handwerkliches Geschick.

Der eigentliche Aufbau durch die Turnierorganisatoren des RVM Mosnang startet am Donnerstagmittag und dauert bis Freitagnachmittag vor Turnierbeginn.

Durchführung noch nicht gesichert

Zur guten alten Tradition gehört auch, dass die Räder und das Gepäck der Akteure mit Lieferwagen auf die Kreuzegg gefahren werden. Die Spieler selber aber, egal ob Welt-, Europa- oder Schweizermeister, wandern ab Wattwil zur Kreuzegg und absolvieren somit ein natürliches Einlaufen. Vor allem für ausländische Gäste ein schweisstreibendes ungewohntes, aber trotzdem einzigartiges Erlebnis. Die Einlaufzeit beträgt – ohne zu joggen – knapp drei Stunden.

Gespielt wird zwischen dem 21. und dem 23. August in fünf Kategorien. Es bleibt abzuwarten, ob Petrus an diesen drei Tagen ein Mosliger Radballer ist und mitspielt. Am Donnerstag (20. August) wird entschieden, ob es die Wetterbedingungen zulassen, das Turnier auf der Alp durchzuführen.