Mit der Übernahme der beiden Maschinen soll neben unseren bisherigen Kernkompetenzen – den Watteprodukten und den Frischesohlen – ein drittes strategisches Standbein in der Produktion von Atemschutzmasken nachhaltig aufgebaut werden. «Diese Möglichkeit wollen wir nutzen, um den Produktionsstandort Schweiz zu stärken und um auch weiterhin einen Beitrag an die inländische Versorgungssicherheit zu leisten», so Claude Rieser, CEO der Flawa. Der Kaufpreis beträgt 1,865 Millionen Franken. Er setzt sich zusammen aus zweimal rund 800'000 Franken pro Maschine. Dazu kommen Kosten für den Lufttransport in die Schweiz sowie die Inbetriebsetzung. «Die Preis deckt die Investitionen von Bund und Kanton Zürich», heisst es seitens der Flawa gegenüber Hallowil.ch.

Teil des Abkommens ist, dass der Bund und der Kanton Zürich insgesamt 5 Millionen Masken bei der Flawa beziehen: 3,5 Millionen für den Bund und 1,5 Millionen für den Kanton Zürich. Damit soll bei einem Engpass die Versorgung sichergestellt werden zu können. Die Abnahmemenge kann bei Bedarf auch kurzfristig erhöht werden, schreibt das Unternehmen. Die Atemschutzmasken werden zudem von der Flawa direkt über den eigenen Onlineshop verkauft.

Schon seit rund einem Monat produzieren die beiden Maschinen in Flawil zertifizierte Masken. Zuvor hatte es Verzögerungen gegeben bei der Zertifizierung - und somit auch bei der Inbetriebnahme. (pd/sdu)