In seiner Anfrage erinnert sich Hürsch an die verschiedenen «Besetzungen» der Altstadt, der Badi Weierwiese, des Stadtweiers und jüngst der oberen Bahnhofstrasse durch das Künstlerkollektiv Ohm 41. Anregend fand er auch die Bepflanzung des Schwanenkreisels mit Lauch und den damit verbundenen Wortkreationen bezüglich Lauch. Lobende Worte des Kulturbeauftragten der Stadt habe auch die Bar des Künstlers Luginbühl erhalten.

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Parlamentarier Christoph Hürsch will mehr Kunstschaffen im öffentlichen Raum zulassen.

Orte für Kunstschaffen definieren?
Christoph Hürsch sieht in Events im öffentlichen Raum Vorteile, dass viel mehr Menschen erreicht werden können. Darin bestätige sich, dass Kunst nicht immer in dafür vorgesehenen Räumen für Kunstinteressierte stattfinden müsse.

Hürsch will nun vom Stadtrat wissen, ober bereit sei, Orte wie Kreisel, Fussgängerzone oder Allee Kunstschaffenden niederschwellig und ohne grosse Vorlaufzeit für spontane Aktionen und Präsentationen zur Verfügung zu stellen. Ihm geht es auch darum, derartige Plätze zu definieren, an denen ein erhöhtes Publikumsaufkommen stattfindet. Vielleicht könnten noch weitere Orte dazu kommen.

Bei einem Nein will Hürsch wissen, was dagegen sprechen würde.