Mit Zebrastreifen ist es so eine Sache. Der Fussgänger wähnt sich in Sicherheit, da vortrittsberechtigt. Er ist aber jeweils der schwächere der Verkehrsteilnehmer. Was passieren kann, hat ein schlimmer Unfall am Donnerstagabend mitten in Oberuzwil gezeigt. Ein Mann wurde beim Überqueren eines Fussgängerstreifens frontal von einem Auto erfasst, mehrere Meterdurch die Luft geschleudert und zog sich schwerste Verletzungen zu.

Da Fussgängerstreifen auch eine Gefahr darstellen, sind alle Strassenübergänge im Kanton St. Gallen überprüft worden. Wo angezeigt, wurden und werden nun Schritt für Schritt Massnahmen ergriffen. Auch in Wil wurden mehrere Fussgängerstreifen als gefährlich beurteilt.

Das soll alles neu werden

Um die Sicherheit zu erhöhen, steht nun eine Verschiebung eines Fussgängerstreifens in Bronschhofen bevor. Es handelt sich um jenen auf der Hauptstrasse beim Restaurant Würe. Er soll künftig rund acht Meter stadtauswärts – also Richtung Bettwiesen – platziert werden. Zudem soll es eine Mittelschutz-Insel für den Fussgängertreifen geben. Auch überholgeschützte Bushaltestellen sind geplant. Ferner wird die Markierung auf der Hauptstrasse vor dem Linksabbiegen in die AMP-Strasse neu angebracht und es gibt eine separate Velo-Linksabbiegespur.

Geht es nach der Stadt Wil, werden die Bushaltekanten der Haltestelle «Würe» behindertengerecht und es wird ein Personenunterstand gebaut. Doch Bauherr ist das Kantonale Tiefbauamt. Behindertengerechte Buskanten sind gemäss jenen Plänen nicht vorgesehen. Darum hat die Stadt Wil einen entsprechenden Antrag beim Kanton deponiert.

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Die Stadt Wil möchte, dass diese biden Bushaltekanten behindertengerecht ausgebaut werden. Ein entsprechender Antrag wurde beim Kanton deponiert.