Es war Hansjürg Eberle, Leiter der Technischen Betriebe Uzwil, der die Idee «Gas gibt Kultur – Kultur gibt Gas» zum 100. Geburtstag der Technischen Betriebe einbrachte. Das vierteilige Kulturprogramm mit Aufführungen im Uzwiler Gemeindesaal war für rund drei Jahre gedacht. Das Publikumsinteresse liess die Theater- und Konzertreihe bis ins zehnte Jahr fortsetzen. Für attraktive Vorstellungen war alljährlich die Uzwiler Intendantin Susanna Wipf Fischer besorgt. Zur letzten Aufführung begrüsste der amtierende Leiter der Technischen Betriebe, Renato Wyss.

Auf dem Höhepunkt wollte man das Kulturprogramm unter Organisation der Technischen Betriebe schliessen. Schliesslich sei Kultur nicht Kernthema der Technischen Betriebe, sagte man. In den Jahren hätten sie der Region Uzwil herausragende Vorstellungen anbieten können.

«Kultur gibt Gas», unter diesem Titel wird das Uzwiler Kulturangebot unter der neuen Leitung des Uzwiler «Kultur Bär» (Christoph Baer) eine Fortsetzung erfahren. Die Technischen Betriebe werden sich auch unter der neuen Führung mit einem finanziellen Beitrag beteiligen. Die Aufführungen werden neu im Kino City stattfinden – für Kulturvorstellungen wohl ein ebenso optimal geeigneter Ort.

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Drei Organisationsgrössen des Uzwiler Kulturpgramms: Hansjörg Ederle (links), Initiant vor zehn Jahren; Rita Zahner, Organisationstalent für die Aufführungen, und Renato Wyss, aktuell Leiter der Technischen Betriebe Uzwil. 



«Black Out» begeisterte

Vor vollem Haus stellten sich am Samstagabend die sieben Tänzer der Flowmotion Dance Company dem Publikum mit einer attraktiven Show vor. Die Weltneuheit unter dem Titel «Digital Dance» mit intensiven Choreografien sorgte für berauschende Vorstellungen. Der zumeist tief angelegte Sound zu den Tanzaufführungen brachte den Saal vielmals zum Beben.

Digital-Dance, die Kombination von Tanz und wechselndem Bühnenhintergrund, liess die Tänzer in ganz verschiedenen Lichtern erscheinen. Die Bühne verwandelte sich mehrfach in eine grosse drei-dimensionale Virtual-Reality-Box. Die Aufführung zeigte sich als perfekter Abschluss der zehn-jährigen Uzwiler Kulturära.