Der Bundesrat hat das SIL-Objektblatt für den Flughafen Zürich (Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt SIL 2) genehmigt. Die Region Ost – ein Zusammenschluss der Exekutiven von 77 Zürcher, Thurgauer und St.Galler Gemeinden im Osten des Flughafens Zürich, dem auch die Stadt Wil angehört – begrüsst die Südstarts geradeaus bei Bise und Nebel und das Ziel, Verspätungen abzubauen. Dass Pistenverlängerungen zugelassen sind, freut die Region Ost nicht, die sich für eine gerechte Fluglärmverteilung einsetzt. Der Stadtrat Wil schliesst sich dieser Beurteilung an.Die Behördenorganisation Region Ost begrüsst die Aufnahme von Südstarts geradeaus, und zwar nicht nur bei Bise, sondern auch bei Nebel. Dies trägt dazu bei, die Anzahl Verspätungen zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Dass Südstarts geradeaus, wie von der Allianz N-O-W vorgeschlagen, nicht zusätzlich zwischen 10 und 14 Uhr für sowieso nach Süden startende Langstreckenflugzeuge aufgenommen werden, bedauert die Region Ost. Auch dass Südstarts geradeaus nur als Schlechtwettervariante und nicht als offizielles Abflugverfahren verankert wird, ist nicht nachvollziehbar.

Bevorzugung Ostkonzept 
Dass der Bundesrat die Genehmigung des Betriebs auf verlängerten Pisten 28 und 32 mit Sicherheitsbemühungen begründet, kann die Region Ost wenig nachvollziehen. Die Region Ost befürchtet, dass im Falle einer verlängerten Piste 28 häufiger als heute das Ostkonzept mit Anflügen von Osten eingesetzt wird.

«Wir wehren uns nach wie vor gegen eine Verlängerung der Piste 28», betont Barbara Günthard-Maier, Präsidentin der Region Ost, die mehr als eine halbe Million Einwohner im Osten des Flughafens vertritt. «Eine Verlängerung ist weder aus unserer Sicht noch aus Sicht von Vertreterinnen und Vertretern der Fluglärmorganisationen im Norden und Westen des Flughafens Zürich aus Sicherheitsgründen notwendig. Zudem befürchten breite Kreise, dass so die Voraussetzungen für einen ungesteuerten Kapazitätsausbau geschaffen werden», so Günthard-Maier.

7-stündige Nachtruhe gewährleisten
«Noch sind die Verlängerungen vom Kanton Zürich zu bewilligen und das Volk wird mitentscheiden – die verlängerten Pisten sind noch lange nicht gebaut.» Die Verminderung von Verspätungen, die der Bundesrat im SIL 2 als Ziel formuliert, fordert die Region Ost schon lange. «Die Region Ost erwartet, dass dieses Ziel zügig umgesetzt und die 7-stündige Nachtruhe gewährleistet wird», unterstreicht Barbara Günthard-Maier. (region ost.)

WEITERE THEMEN
Nächste Sprechstunde mit der Stadtpräsidentin: «Offenes Ohr» am 4. September 2017 im Rathaus
 
Die nächste Sprechstunde mit der Stadtpräsidentin Susanne Hartmann findet am Montag, 4. September 2017, von 16 bis 18 Uhr im Rathaus statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
 
Für das Zusammenleben in einer vielfältigen und lebendigen Stadt wie Wil sind ein offener Austausch und eine aktive Gesprächskultur sehr wichtig. Daher ist Stadtpräsidentin Susanne Hartmann stets auch um eine kontinuierliche direkte und persönliche Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern bemüht und bietet dafür regelmässige Termine an. Dabei können die Wilerinnen und Wiler mit der Stadtpräsidentin ins Gespräch kommen. Diese Termine können genutzt werden, um Fragen, Anregungen oder Kritik zu städtischen Themen anzubringen.
 
Diese Sprechstunden «Offenes Ohr» finden in der Regel am ersten Montag jedes Monats (ausser in den Schulferien oder an Feiertagen) von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Der nächste Termin ist am Montag, 4. September 2017; die Sprechstunde wird im Rathaus (Sitzungszimmer 33) in der Wiler Altstadt durchgeführt. Susanne Hartmann freut sich auf angeregte Gespräche. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.(sk.)
 
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Knapp am Turniersieg vorbei
Seit 1976 wird im Kanton St. Gallen (fast) alljährlich ein Grümpeli für Gemeindeverwaltungen und Verwaltungsbetriebe durchgeführt. In diesem Jahr nahmen Wiler Verwaltungsmitarbeitende in zwei Teams an diesem Anlass, der von der Gemeindeverwaltung Oberuzwil perfekt organisiert worden war, teil. Eines der beiden Wiler Teams konnte sich dabei auf Rang 2 klassieren.

Die Stadt Wil hat am vergangenen Samstag bei schönstem Sommerwetter am 38. Verwaltungsgrümpeli des Kantons St.Gallen in Oberuzwil teilgenommen, wobei zwei Teams an den Start gingen - die «Bärlis» und «Stadt Wil 2». Jede teilnehmende Mannschaft hatte insgesamt sieben Spiele zu absolvieren und musste sich in einem sportlichen Wettkampf in den Disziplinen Unihockey, Volleyball und Fussball mit verschiedenen Teams aus anderen Gemeinden und Kantonsbehörden messen.
 
Das Team «Bärlis» ist dabei haarscharf am Turniersieg vorbeigeschrammt: Mit sechs Siegen und einem Unentschieden im Unihockey haben die Wilerinnen und Wiler den hervorragenden 2. Rang unter 24 Mannschaften erreicht. Im zusätzlichen Geschicklichkeitsspiel, bei dem Wasserbälle mit einem Leintuch 15 Meter weit geschleudert und mit einem weiteren Leintuch aufgefangen werden mussten, hat sich das «Bärli»-Team der Stadt Wil sogar noch besser angestellt: In einer Minute und 19 Sekunden konnten insgesamt zehn Wasserbälle gefangen werden, sodass in dieser Disziplin ein deutlicher Sieg eingefahren wurde. Das Team der Lernenden «Stadt Wil 2» musste hingegen ein gewisses Lehrgeld bezahlen und hat einen Rang im hinteren Mittelfeld erreicht. Dabei ist die Rangierung indes nicht so wichtig – der Spass und der gesellige Austausch zwischen Verwaltungsmitarbeitenden von Städten, Gemeinden und Kanton standen an diesem Tag ohnehin im Vordergrund.
 
Das «Verwaltungs-Grümpeli» versteht sich nicht nur als Vernetzungsanlass im Kanton, sondern auch als Teambildungsanlass: In den beiden Wiler Mannschaften waren Mitarbeitende respektive Lernende aus verschiedenen Departementen vertreten, die sich so über Abteilungsstrukturen hinweg austauschen und besser kennenlernen konnten. Mit dem verdienten Preisgeld werden beide Teams zudem ein gemeinsames Nachtessen geniessen. Die Wiler bedanken sich bei den Oberuzwiler Organisatoren des diesjährigen Anlasses, gratulieren dem siegreichen Team «David 31» des kantonalen Bildungsdepartementes und freuen sich bereits jetzt auf die neue sportliche Herausforderung im nächsten Jahr in St.Gallen.
 
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Zur Erinnerung: Hof und Baronenhaus präsentieren sich im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 
Die 24. Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz 2017 zum Thema «Macht und Pracht» finden am 9. und 10. September statt und wollen uns auf den Wert und die Bedeutung unseres kulturellen Erbes aufmerksam machen. Veranstaltungen an über 330 Orten in der ganzen Schweiz erwarten Sie am zweiten Septemberwochenende an den Europäischen Tagen des Denkmals. Lassen Sie sich zu Entdeckungen rund um das Kulturerbe von Macht und Pracht inspirieren – auch die Stadt Wil ist dabei und öffnet die Tore des Hofs und des Baronenhauses.
 
Der Hof und das Baronenhaus sind wahre Zeugen von «Macht und Pracht», dem diesjährigen Leitgedanken der Denkmaltage. Am Samstag, 9. September, und Sonntag, 10. September 2017, zeigt die Stadt Wil das Baronenhaus und den Hof im Rahmen von Führungen, Filmen, Referaten und Konzerten. Auch für ein Kinderprogramm ist gesorgt.
 
Mehr Informationen sind online im Veranstaltungskalender der Stadt Wil unter www.stadtwil.ch/veranstaltungen beim entsprechenden Datum zu finden. Weitere Auskünfte erhalten Sie zudem im Info-Center der Stadt Wil oder in der kostenlosen Broschüre zu den 24. Europäischen Tagen des Denkmals, die im Internet unter www.nike-kulturerbe.ch/de/bulletin/bestellformular bestellt werden kann. (sk.)
 
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Offizielle Mitgliederwerbung des Schweizerischen Roten Kreuzes
Die zahlreichen Dienstleistungen des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton St.Gallen wie der begleitete Fahrdienst, die Informationsstelle «drehkreuz» für pflegende Angehörige oder der Rotkreuz-Notruf können nur dank der tatkräftigen Hilfe der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie dank der finanziellen Unterstützung von Mitgliedern und Spendern erbracht werden. Deshalb ist das SRK Kanton St.Gallen immer wieder auf neue Mitglieder angewiesen.
 
Die Firma Wesser und Partner aus Zürich wurde zu diesem Zweck durch das SRK Kanton St.Gallen mit der Mitgliederwerbung betraut. Dieser Tage bis etwa Mitte Oktober 2017 werden Studentinnen und Studenten daher auch in der Stadt Wil unterwegs sein und von Haustür zu Haustür gehen, um für das SRK Kanton St.Gallen neue Mitglieder zu werben. In diesem Zusammenhang weist das SRK Kanton St.Gallen auf einige Dinge hin, um allfälligem Missbrauch vorzubeugen: Alle beteiligten Personen tragen ein Namensschild und können sich jederzeit ausweisen. Die teilnehmenden Studentinnen und Studenten ziehen zudem kein Bargeld ein - Mitgliederbeiträge werden ausschliesslich durch die SRK-Geschäftsstelle St.Gallen in Rechnung gestellt. Das SRK Kanton St.Gallen dankt für die Kenntnisnahme und für die Bereitschaft, Mitglied zu werden. (pd.)