Einmal mehr lud der Sängerbund an der Thur eine Woche vor den Sommerferien zu seinem Sommernachtsfest auf der Schulanlage Kirchstrasse in Niederuzwil ein, und auch dieses Jahr nahmen über 200 Zuhörer die Gelegenheit wahr, die Schülergruppe S’coolband, die Füürharmoniker, die Jodler wie auch den Männerchor mit ihren Darbietungen zu sehen.___Auch das Wetter machte mit, erst nach dem offiziellen Programm begann es zu regnen; von einem Gewitter oder heftigen Winden wurde die Zuhörerschaft verschont.

Erstmals mit Brigitte Sennhauser
Für den erfrischenden Anfang war die S’coolband von Edi Tognazza besorgt: Ein Song-Trio, munter unterstützt durch sieben Musikanten. Erstaunlich, was diese Gruppe von Fünftklässlern bis Oberstufen-Schülern auf der Bühne zum Besten gab, hie und da unterstützt an der Trompete von ihrem Dirigenten. Sicher auch zur Freude des Leiters der Musikschule, Patrick Hilb, der unter den Zuhörern weilte.
Der Sängerbund unter der Leitung von Brigitte Sennhauser überraschte bei seinem ersten Auftritt u.a. mit den neu einstudierten Liedern „Halleluja“ und „Über den Wolken“.

Jodlerclub Uzwil mit Gabriela Fenner
Die rotweissen Füürharmoniker, seit über elf Jahren unter Reto Montibeller, eine der Feuerwehr nahestehende Blasmusik-Formation, kam mit ihrem lüpfigen, volkstümlichen Spiel gut dan. Dabei durfte auch das Lied „Mer sind vo de Füürwehr“ nicht fehlen. Bei ihrem zweiten Auftritt gaben die Füürharmoniker einen Dirigentenwechsel bekannt. Auf Montibeller folgt Markus Huber.

Die Jodler waren bei diesem Anlass für die Herausgabe der Getränke, Grilladen und Kuchen zuständig. Sie brachten es mit ihren Darbietungen (aus Qualitätsgründen ohne Mikrofon) fertig, dass es im Zelt ruhig war. Der Jodelclub Uzwil hatte sich eine Woche zuvor am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig beteiligt und war mit der Bestnote heimgekehrt. Klar, dass an diesem Abend auch jenes Wettlied erklang, mit dabei die Solistin Gabriela Fenner. Nicht fehlen durften bei den Jodlern die witzigen Einlagen, ein Grund für Gemeindepräsident Lucas Keel, sich mit einem 20er-Nötli für einen Witz zu revanchieren.

Viele Helfer dabei
Bei seinem zweiten Auftritt sang der Sängerbund fast alle Lieder auswendig. Präsident Albert Luder verdankte die vielen Helfer, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten und erwähnte speziell Walter Wirth, einen langjährigen Sänger, der einen Teil des Pflanzenschmucks im Zelt zusammengetragen hatte und zukünftig nicht mehr aktiv singen wird.

Nach 22 Uhr lud Pianist und Sänger Hanspeter Nadler die Tanzfreudigen ein, zu seinen Stücken zu tanzen, was von einigen Paaren gerne angenommen wurde.