Im September 2020 wurde die Umfahrung Bütschwil eröffnet. Entlang der Ortsdurchfahrt planen das kantonale Tiefbauamt und die Politische Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil flankierende Massnahmen. Um den Puls der Bevölkerung zu spüren und gegebenenfalls Projektoptimierungen vorzunehmen, führen Kanton und Gemeinde ein gemeinsames Mitwirkungsverfahren durch. Dieses Mitwirkungsverfahren startet am Samstag, 26. März 2022, mit einem Informationstag in der Turnhalle Dorf. Um 9.00 Uhr, 10.30 Uhr, 12.00 Uhr und 13.30 Uhr orientieren Vertreter der Gemeinde und des Kantons sowie die beauftragten Fachplaner über den aktuellen Stand der Projekte. Der Informationsteil dauert ca. 30 Minuten. Anschliessend besteht die Möglichkeit, sich an Informationsständen vertieft mit den flankierenden Massnahmen zu befassen und sich mit den anwesenden Fachleuten auszutauschen. Es gelten die dannzumal gültigen COVID-Massnahmen von Bund und Kanton. Eine Projektzeitung, die zum Start des Mitwirkungsverfahrens in alle Haushaltungen verteilt wird, bietet vertiefende Informationen zu den Projekten des kantonalen Tiefbauamts und der Politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. Zudem werden darin die Mitwirkungsmöglichkeiten erläutert. Flankierende Massnahmen sind Teil des Gesamtprojekts Mit den flankierenden Massnahmen soll die Umlagerungswirkung auf die Umfahrungsstrasse verstärkt und innerorts die Verkehrssicherheit erhöht werden. Das Ortsbild wird aufgewertet, die Bedingungen für den Fuss- und Radverkehr werden optimiert und die Trennwirkung der Ortsdurchfahrt reduziert. Die flankierenden Massnahmen sind ein wichtiges Puzzleteil des Gesamtprojekts Umfahrung Bütschwil und werden durch den Kanton und die politische Gemeinde in zwei verschiedenen Strassenprojekten umgesetzt. Ergänzend wird zur Aufwertung des Dorfzentrums der Kirchplatz neu gestaltet. Am Informationstag werden erste Ideen gezeigt. Die Rückmeldungen aus der Mitwirkung fliessen in die Weiterbearbeitung der verschiedenen Vorhaben mit ein. Über die Projekte der Gemeinde befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger abschliessend an der Urne. Das Strassenprojekt des Kantons wird dem Gemeinderat gemäss Art. 35 des Strassengesetzes zur Stellungnahme unterbreitet, wobei der Gemeinderatsbeschluss dem fakultativen Referendum untersteht.