Wer führt die Gemeinden ab dem nächsten Jahr? Diese Frage wird am 27. September und allenfalls bei einem zweiten Wahlgang Ende November geklärt. Mittlerweile sind die Meldefristen für Kandidaturen verstrichen. Somit kann eine Übersicht über die Gemeinden der Region Wil gezogen werden. Zwei neue Präsidenten sind gesucht, nämlich in Wil und Niederhelfenschwil. Hier wie da kommt es zu eine Kampfwahl mit drei Kandidaten. In Wil kandidieren Hans Mäder (CVP), Daniel Meili (FDP) und Dario Sulzer (SP) um die Nachfolge von Susanne Hartmann (CVP), die seit dem 1. Juni St. Galler Regierungsrätin ist. In Niederhelfenschwil hat Simon Thalmann (FDP) seinen Rücktritt per Ende Jahr angekündigt. Nachfolger wollen Wilhelm Bläuel (parteilos), Damian Gahlinger (SVP) und Peter Zuberbühler (parteilos) werden.

In den anderen Gemeinden der Region Wil wollen alle Gemeindepräsidenten weitermachen – und dürften auch im Amt bestätigt werden. Einzig die Degersheimer Gemeindepräsidentin, Monika Scherrer (CVP), hat mit Daniela Grob Braun (parteilos) eine Gegenkandidatin bekommen und muss in den Wahlkampf. Ansonsten stehen die Gemeindevorsteher vor einem entspannten Wahlsonntag, weil es keine Konkurrenz gibt. Es ist somit davon auszugehen, dass diese Gemeindepräsidenten im Amt bestätigt werden:

  • Caroline Bartholet (FDP, Niederbüren)
  • Alexander Bommeli (FDP, Oberbüren)
  • Karl Brändle (CVP, Bütschwil-Ganterschwil)
  • Cornel Egger (CVP, Oberuzwil)
  • Stefan Frei (FDP, Jonschwil)
  • Roland Hardegger (parteilos, Zuzwil)
  • Lucas Keel (CVP, Uzwil)
  • Elmar Metzger (CVP, Flawil)
  • Imelda Stadler (FDP, Lütisburg)

Drei Schulpräsidenten mit Konkurrenz

Anders sieht es bei den Schulpräsidenten aus. Dort haben mehrere Amtsinhaber eine Gegenkandidatur bekommen. So zum Beispiel in Zuzwil, wo sich Clemens Meisterhans gegen Serdar Günal Rütsche behaupten muss. In Uzwil möchte Marion Harzenmoser dem Schulpräsidenten Daniel Wyder das Amt abluchsen. Und in Flawil hegt gleiches Ziel Franziska Berger, die Amtsinhaber Christoph Ackermann beerben will.

Auch in Wil gibt es Konkurrenz für Schulpräsidentin Jutta Röösli. In der Äbtestadt ist die Ausgangslage allerdings anders. Es werden, neben dem Stadtpräsidium, vier Stadträte gewählt, die dann unter sich den Schulpräsidenten oder die Schulpräsidentin ernennen. Für die gesamthaft fünf Stadtratssitze kandidieren neun Personen.