3338 Stimmberechtigte zählt die Gemeinde aktuell. Von diesen lassen sich am Donnerstagabend deren 50 in der Wallenwiler Mehrzweckhalle blicken. Gemeindepräsident Bernhard Braun begrüsst denn auch schmunzelnd mit den Worten «schön, dass ihr hier seid. Und da wir heute Abend ein überschaubares Grüppchen sind, genügen wohl auch zwei Stimmenzähler.» Zu berichten gibt es indes nicht viel, dafür ausschliesslich Positives. Die Jahresrechnung schliesst nämlich bei einem Aufwand von 16,239 Millionen Franken und einem Ertrag von 17,092 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 853'535 Franken. Einstimmig genehmigt der Souverän, diesen Batzen dem Eigenkapital zuweisen zu können. Voten oder Fragen? Fehlanzeige.

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Gemeinderat Alexander Kredt informiert den 50-köpfigen Souverän über den Ertragsüberschuss der Gemeinde Eschlikon.


Erste Schweizer «Gemeinwohl-Gemeinde»

Wer ethische Werte in der Gesellschaft und der Wirtschaft fördert, der kann sich die Auszeichnung als «Gemeinwohl-Gemeinde» erhaschen. Eschlikon ist in dieser Angelegenheit der erste Preisträger und zwar schweizweit. Sie orientiert sich an Nachhaltigkeit und Solidarität und macht sich zudem das Wohl der Menschen und der Umwelt zum obersten Ziel. «Ziele, die der Gemeinderat und die Mitarbeitenden eigentlich schon in der Vergangenheit gelebt haben. Jetzt sind besagte Ziele einfach noch verbrieft und messbar», sagt Bernhard Braun. Die Preisverleihung übernimmt Alex Wissmann (Mentor für eine bessere Gegenwart) aus Ettenhausen. Des Weiteren informiert der Gemeinderat über aktuelle und zukünftige Projekte wie etwa der Erstellung einer Baumallee an der Wallenwilerstrasse, den 30er Zonen, der Erweiterung des Reservoirs Buchhalden, oder die Fassadensanierung an der Eschliker Bibliothek.

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Alex Wissmann (links) zeichnet Eschlikon, als erste Schweizer Gemeinde, mit dem Titel «Gemeinwohl-Gemeinde», aus.