Wegen der gegenwärtigen besonderen Umstände hat die SP Uzwil keine Versammlung durchgeführt, sondern ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindewahlen vom 27. September schriftlich gewählt. Als Bisherige kandidieren Daniel Wyder und Urs Brun erneut. Daniel Wyder ist Schulpräsident und Mitglied des Gemeinderates seit 2013. Urs Brun ist vor vier Jahren als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) gewählt worden.

Als Dora Hadorn auf Ende 2019 nach zehnjähriger Zugehörigkeit aus dem Gemeinderat zurückgetreten ist, hat die Behörde beschlossen, ihren Sitz erst mit der regulären Erneuerungswahl neu zu besetzen. Die Sozialdemokraten erheben erneut Anspruch darauf und haben Seraina Bär nominiert. Seraina Bär ist 32 Jahre alt, in Uzwil aufgewachsen, verheiratet und Mutter eines vierjährigen Kindes. Als Bauleiterin und Immobilienbewerterin ist sie Mitinhaberin der Bärfekt GmbH in Niederuzwil. Sie ist Vorstandsmitglied im Verein Frauenbauen Ostschweiz. Zu ihren Zielen und Schwerpunkten sagt Seraina Bär: «Mich am Geschehen in der Gemeinde zu beteiligen, ist mir ein grosses Anliegen. Meine 17-jährige Berufserfahrung in der Baubranche wären mir im Gemeinderat nützlich. Ich sehe in Uzwil Potential, Wohnen und Arbeiten noch attraktiver zu kombinieren, um dadurch familienfreundlicher zu werden». 

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Die Nominierten der SP Uzwil: Daniel Wyder als Schulratspräsident, Seraina Bär für den Gemeinderat, Ramona Zahner für den Schulrat, Urs Brun als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.

Marcelina Schläpfer hat auf Ende ihrer vierten Amtsdauer als Mitglied des Schulrates demissioniert. Für sie hat die SP Ramona Zahner nominiert. Ramona Zahner ist 39 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von acht und 13 Jahren. Sie arbeitet als Personalleiterin und Berufsbildnerin in einem internationalen Unternehmen in der Region. Sie ist Präsidentin der Elternmitwirkung an der Schulanlage Kirchstrasse und Projektleiterin Experimentierlabor in der Gemeinde Uzwil. Zu ihrer Motivation sagt Ramona Zahner: «Als Berufsbildungsverantwortliche kenne ich die Berufsfelder von morgen. Ich sehe Digitalisierung als Chance, wenn sie so genutzt wird, dass alle davon profitieren können. Ich möchte mich in Uzwil für stärkenorientierten Unterricht, die Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie für selbstgesteuertes und freudvolles Lernen einsetzen.» (pd/red)