«Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, gleich ist es soweit: Wer wird die Siegerin des heutigen Abends?» Die Fernsehshow erreicht ihren Höhepunkt, rasch noch ein Griff zu den Salzstangen oder in die Chipstüte.

Wie neure Untersuchungen zeigen, ist für die gefürchtete Gewichtszunahme beim Fernsehen vor allem Cortisol verantwortlich. Dieses Stresshormon, das in spannungsgeladenen Situationen ausgeschüttet wird, verändert den Fettstoffwechsel. Mit anderen Worten: Wenn der TV-Kommissar dem Täter hinterherhetzt oder das entscheidende Goal im Match einfach nicht fallen will, wird es für die Figur der Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer kritisch.

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Tiefkühlpizzaen versorgen den Organismus vor allem mit Kalorien, aber kaum mit Vitalstoffen. (Foto: pixabay DesignDrawArtes) 

Zudem enthalten verschiedene industriell hergestellte Lebensmittel, wie etwa Chips, Bisquits oder Fertigpizzen, die besonders gerne im Pantoffelkino verzehrt werden, so genannte Transfettsäuren. Sie sind nicht nur wirkungsvolle Dickmacher, sie haben auch einen sehr ungünstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel. In der Folge steigt das Risiko von Arterienverkalkung und von Schlaganfällen. Im Weiteren ist ihr Gehalt an Ballaststoffen sowie an Vitaminen und weiteren wichtigen Vitalstoffen gering.

Gesundheits- und Figurbewusste sollten Hauptmahlzeiten nicht vor dem TV-Gerät einnehmen; wer beim Fernsehen isst, wird abgelenkt und spürt dadurch seine natürliche Sättigungsgrenze weniger gut, eine Gewichtszunahme ist programmiert.

Kalorienarme Häppchen 

Für jene, für die eine Knabberei zu einer Match-Übertragung oder zu einem gemütlichen Fernsehabend ganz einfach dazugehört, gibt es verschiedene gesunde und schmackhafte Alternativen. 

Sie sind auch für Jugendliche beim Gamen geeignet: An Stelle von Sandwichs mit Schinken, Salami oder Käse dürfen es zur Abwechslung Knäckebrot- oder Vollkornscheiben sein. Vollkorn verhindert, dass man rasch wieder Hunger bekommt, weil es nur langsam verdaut wird. 

Die Scheiben werden mit Hüttenkäse bestrichen. Zusätzlich kann man sie mit Schnittlauch, Petersilie oder anderen Kräutern bestreuen. Zur Geschmackvariation können sie auch mal mit Gurken-, Tomaten- oder Rettichschreiben belegt werden.

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Gesunde Zwischenmahlzeiten sind rasch angerichtet. (Foto: pixabay amiraxgelcola)  

Zwischendurch darf auch zu Obst, Beeren, Früchten oder zu Nüssen gegriffen werden. Wer es gerne süss mag, kann sich statt Bisquits einen Teller mit Dörrobst bereitstellen, so ist für eine zusätzliche Zufuhr an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und verdauungsfördernden Ballaststoffen gesorgt. Gedörrtes sollte allerdings nur in kleinen Mengen genossen werden, es enthält zum Teil viele Kalorien.

Gesunde Vitamin-Häppchen

Pepperoni und weitere knackige Gemüsesorten können je nach persönlichem Geschmack in Würfel, in Stangen oder in Scheiben geschnitten werden. Wer mag, kann das ganze mit einem Dip anreichern (Rezept: 3 EL Magerquark sowie 1 EL frische gehackte Kräuter. Vor jedem Bissen werden die Gemüsestückchen im Dip getunkt.)

Cherrytomaten, Oliven und Radieschen braucht man nicht zu zerkleinern, sie sind schon in mundgerechter Grösse. Besonders appetitlich wirken die Häppchen, wenn sie auf Zahnstocher aufgespiesst werden; zudem bleiben die Hände sauber.