Vor wenigen Wochen fand für die Schüler der zweiten Oberstufe der Berufsparcour statt. Alternierend und stundenweise haben sich die Jugendlichen individuelle Bilder verschiedenster Berufsgattungen machen können. Als Initiant hat sich der hiesige Gewerbeverein in Szene gesetzt. Am zweiten Gewerbe-Event sagte Vereinspräsident Adrian Brühwiler am Mittwochabend, dass der Berufsparcour im August voll ins Schwarze getroffen habe. «Der Parcours bot den Schülern ein wichtiger erster Einblick in die unterschiedlichsten Unternehmen unserer Gemeinde. Ob beim Maurergeschäft, der Bank oder im Sanitärwesen: Fast ausnahmslos zeigten sich die Kinder erfreut über dieses neue Modell.»

Brühwiler hat zahlreiche positive Feedbacks erhalten, weist aber darauf hin, dass die Digitalisierung auch vor Fischingen nicht Halt macht. «Wohl in jedem Bereich ist die unaufhaltsame Digitalisierung im Gange. Diese Veränderung soll nicht nur verteufelt werden, sie bietet nebst der Modernisierung auch Chancen.» Gut 30 Gewerbler horchten den Ausführungen des Präsidenten. Anwesend waren auch Schulpräsident Godi Siegfried und Schulleiter Daniel Leu. Letztgenannter lobte das Vorgehen des Gewerbevereins. «Es war eine gute Idee, diesen Berufsparcour ins Leben zu rufen. Wir sind froh, hat der Gewerbeverein diesen ersten Schritt gemacht. Schule und Gewerbe, das harmoniert.»

Treffpunkt für Jung und Alt - und die Bundesfeier

Der Gewerbeverein wird sich in naher Zukunft mit einigen, zum Teil seit Jahren pendenten, Projekten befassen. Einerseits wird geprüft, wie es mit den noch fehlenden Ortstafeln weitergehen soll, andererseits fehlt eine geeignete Waldhütte, in welcher man etwa die Bundesfeier abhalten kann. «KMU’s und Vereine könnten sich auf den Ortstafeln präsentieren und auf Anlässe hinweisen. Und mit einer Waldhütte hätten wir einen neuen Treffpunkt für Jung und Alt», sagte Adrian Brühwiler. Ein Votant aus dem Publikum machte auf die fehlende Weihnachtsbeleuchtung aufmerksam. «Zur Weihnachtszeit sieht es bei uns aus wie tot», wurde bemängelt.

Der zweite Gewerbe-Event wurde angereichert mit einem Referat von Christian Manser. Der Kuhflüsterer und Olma-Kommentator machte darauf aufmerksam, dass Lehrlinge und Kühe «äusserst wichtige Mitarbeiter» sind.