Den Anfang machten am Samstagmorgen die P2 Turner. Frisch eingeturnt, aufgewärmt und bereit sich von der besten Seite zu zeigen stellten sie sich den Kampfrichtern.

Der Uzwiler Misha Moser (STV Wil) glänzte und wurde seiner Favoritenrolle einmal mehr gerecht und sicherte sich die begehrte Goldmedaille. Es war bis zum Schluss ein spannendes Kopf-an- Kopf-Rennen zwischen Misha und dem ebenfalls starken Zürcher Leano Frangao. Mit einer super Darbietung am Reck (14.400 Punkte) und insgesamt 3 Tagesbestnoten an Sprung, Barren und eben Reck entschied Misha den Sieg mit knappen 0.025 Punkten Vorsprung für sich.

Gratulation Misha

Sein Trainingspartner Myro Widmaier (STV Wil) startete nicht optimal in den Wettkampf, musste er doch gleich zu Beginn am Reck-Abgang einen Sturz in Kauf nehmen. Beim zweiten Gerät, dem Boden, musste er ebenfalls viele Punkte liegen lassen. Es reichte ihm für Platz 9. Auf Rang 11 hat sich Gregory Hagios (STV Wil) geturnt. Auf Rang 12 und mit einem Abstand von 0.2 Punkten folgt ihm dicht William Harder (TV Zuzwil). Und Joshua Calzaferri (STV Wil) reiht sich im starken 42 köpfigen Teilnehmerfeld in vorderen Drittel auf Rang 14 ein. Yann Staubli (TV Gossau), der sechste im Bunde, konnte leider verletzungsbedingt nicht starten. Wir wünschen ihm gute Besserung und dass der Daumen bald den Belastungen wieder standhält.

Danach ging es mit Moritz Kutsch und Dario Brändle (beide STV Wil) im P4 weiter. Moritz schraubte seinen persönlichen Punkterekord erneut nach oben und erturnte sich in dem sehr anspruchsvollen Programm 4 den 7. Schlussrang. Für Dario lief es alles andere als optimal. An fast allen Geräten musste er harte Dämpfer einstecken. Zum Schluss reichte es ihm für den Platz 25

Im P5 dann kam dann der ehemalige TZF-Turner Linus Eisenring (TV Wängi) ins Spiel und turnte sich auf den 7. Rang. Der TZF-Turner Loris Müller (STV Wil) zeigte sich an diesem Samstag ebenfalls den strengen Kampfrichtern und beendete den Wettkampf auf Rang 16. Dicht dahinter und nah dran turnte sich Joel Lucien Frauchiger (STV Oberbüren) auf den 17. Platz.

Im P6 durfte sich dann auch noch Timon Erb (STV Wil), ein weiterer ehemaliger TZF-ler in die Nähe des Podest stellen. Wäre ihm das Reck nicht zum Verhängnis geworden wäre ein Podestplatz auf sicher gewesen. In der höchsten Leistungsklasse P6 reichte es trotzdem noch auf den guten 5. Platz.