Mit dem Sieg am kantonalen Turnier in Diepoldsau holten sich die zehn Mädchen das Ticket für das Finalturnier am Mittwoch 13. Juni 2018 in Basel. Die beiden Trainer Silvio De Oliveira und Andi Lenz bereiten die Spielerinnen intensiv und sorgfältig vor. Sie lernen nicht nur Technik, sondern auch Kampfgeist und Teamspirit und gingen voller Hoffnung an den Final - ein bisschen träumten sie bestimmt vom Sieg

Ab nach Basel
Bereits am Vorabend reisten die Spielerinnen in Begleitung von Aurelia und Nadine nach Basel. Das war gut für die Vorbereitung, und die Mädels kamen zu genug Schlaf. Auf dem Gelände des St. Jakob-Parks trafen sie tags darauf die zahlreichen euphorischen Fans, die mit dem Car angereist waren. Das Gelände und den Ablauf kanten die Spielerinnen vom Vorjahr. Sie wärmten gewissenhaft auf und starteten ins erste Spiel der Vorrunde. Sofort war klar: Das Niveau ist höher als in der Region, aktives Spielen und Laufen ist gefragt. Mit Kampfwillen und Unterstützung der Fans siegten sie dreimal und spielten einmal unentschieden. Das hiess: Eintritt in den Halbfinal, wo der letztjährige Sieger Ostermundigen wartet. 

Harte 
Die Gegnerinnen erwiesen sich als sehr zäh und kräftig. Doch die Helfenschwiler Mädels schossen das einzige Tor und gingen als Siegerinnen vom Platz. Der Jubel über den Finaleinzug war riesengross und eine Genugtuung. Nun galt es Ruhe zu bewahren. Die beiden Coaches wussten die entstehende Energie zu bündeln. Die Mädchen gaben alles, um die besprochene Taktik umzusetzen. Im Final gegen Zürich Weinberg verhinderten die Girls nur mit Müh und Not einen Treffer in den ersten 30 Sekunden. Der Kampfwille war aber endgültig geweckt und ungewohnte Energie floss, sie wuchsen über sich hinaus. Innert weniger Minuten schossen die sie drei Tore und nahmen den Zürcherinnen jeglichen Wind aus den Segeln, für die das Schlussresultat 6:0 eine herbe Schlappe bedeutete.

Grenzenloser Jubel
Der Jubel war bei Fans und Spielerinnen grenzenlos und mit viel Freude absolvierten sie Siegerehrung und Fototermine. Erst auf der Heimfahrt machte sich die Müdigkeit bemerkbar. Beim Empfang in Niederhelfenschwil wurden die letzten Energiereserven frei. Mit Klassenkameraden, Eltern und Geschwistern, Grosseltern und Nachbarn feierten sie den unglaublichen Cup. Die Geschichte von 2011 (Helfenschwil gewann schon damals) wiederholt sich und scheint dieses Mal noch unfassbarer. Herzlichen Dank allen, die den Mädchen dieses emotionale Erlebnis ermöglicht haben.