Der Islandpferdehof Hackenberg öffnete am Pfingstsonntag seine Stalltüren und Tore. Zu hunderten strömte das Publikum herbei und genoss ein Showprogramm und vieles mehr. Nein. Es muss nicht immer ein CSIO sein, bei welchem millionenteure Springpferde ihre Reiter über die meterhohen Hindernisse bringen. Der CSIO in St. Gallen fand über das vergangene Wochenende statt, gleichzeitig organisierten die Betreiber des Islandpferdehofs Hackenberg ihren Tag der offenen Tür unter Hochdruck. Was dabei am Pfingstsonntag präsentiert wurde war wohl nicht derart glamourös wie es in St. Gallen vorgetragen wurde, aber sympathisch, kinderfreundlich und ungemein fröhlich durften sich hierbei die „kleinen“ Isländer mit ihren Besitzern und Reiterinnen präsentieren. Die auf maximal 148 Zentimeter heranwachsenden Isländer bewiesen ihr grossartiges Talent der verschiedenartigen Fortbewegung. Martina Giezendanner, Sylvana Frigoli und Valeska Lehmann ritten sich mit ihren Pferden in der Halle in das Herz einiger hundert Zuschauer. «Ich will auch einmal drauf sitzen, das macht bestimmt Spass», war von einem jungen Zuschauer zu vernehmen. Beim späteren Kinderreiten hat es dann hoffentlich für ihn geklappt, Mutter und Vater konnten sich ja derweil in der Festwirtschaft verpflegen und in Gesprächen mit Mitgliedern der riesigen Islandpferdefamilie ihrer Kurzweil frönen.

Neues Kompetenzzentrum
Der Islandpferdehof Hackenberg von Gerda und Daniel Lehmann wurde in den vergangenen Monaten umgebaut und erweitert. Was jetzt der Öffentlichkeit zur Verfügung steht hat es in sich und sucht seinesgleichen; weit in der Region herum. Als Pensionsstall ausschliesslich für Islandpferde, gehören Reitstunden und Kurse, Verkauf und Beritt, oder Kinderreitlager zum Angebot des Betriebes. Am Sonntag nahmen viele Menschen ein erstes Mal Kenntnis davon und manch einer wurde wohl vom „Isländer-Virus“ gepackt. Daniel Lehmann freute sich, dass derart viele bekannte aber auch unbekannte Gesichter den Hof mit einem Besuch beehrten. «Ohne die zahlreichen Helfer im Vor- und Hintergrund wäre das alles nicht möglich gewesen. Aber auch dank der tadellosen Zusammenarbeit mit den verschiedenen Anwohnern, den Gewerbetreibenden und der Gemeindebehörde, dürfen wir jetzt stolz sein auf das Erreichte.» Die Macher des neuen Islandpferdehofes haben mit grossem Einsatz etwas Langwieriges für die ganze Region erschaffen, verdientermassen zeigte sich am Tag der offenen Tür auch Petrus als Pferdefan und hielt den ganzen Tag seine Regenschleusen geschlossen.