Die Wilerin Carole Déteindre und Nadja Scheiwiller aus Oberbüren verpassten den Titel „Samariter des Jahres“ nur knapp. Für ihre aussergewöhnliche Leistung wurden sie von St.Galler Regierungsrätin Heidi Hanselmann gelobt.Um auf die uneigennützige Arbeit aufmerksam zu machen und besondere Leistungen der Samariter zu würdigen, organisierte der Samariterverband St.Gallen-Fürstentum Liechtenstein am vergangenen Samstag (10. März 2018) in der kybun World in Sennwald die Wahl des „Samariter des Jahres“. Ein Anlass, der bereits bei der ersten Durchführung zu einem vollen Erfolg wurde.

Eine Wertschätzung für die Samariterarbeit
„Wir waren überrascht über die zahlreichen Bewerbungen und die einzelnen Geschichten“, freut sich Ursula Forrer, Präsidentin vom Samariterverband St.Gallen-Fürstentum Liechtenstein. Ebenso überrascht war sie über den erfreulich grossen Besucheraufmarsch an die Wahlfeier: „Wir haben mit maximal 50 Besuchern gerechnet. Gekommen sind weit über hundert.“ Die Freude über den Erfolg ist riesig. Zumal die hohe Teilnehmerzahl eine Wertschätzung für die Samariterarbeit ist, welche meist abseits des Scheinwerferlichts geleistet wird.

Die Freiwilligenarbeit und deren Bedeutung für die Gesellschaft unterstrich die St.Galler Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann in ihrer Rede. Ihr wurde die Ehre erteilt, die Siegerin zu verkünden und die Laudatio zu halten.

Alle hätten Sieg verdient
Den begehrten Titel „Samariter des Jahres“ gewonnen hat Esther Näf vom Samariterverein Widnau. Sie war über die Ehre sichtlich gerührt und dankte ihren Vereinskameraden wie auch der Familie, von der sie in der Freiwilligenarbeit unterstützt wird.

Regierungsrätin Heidi Hanselmann zeigte sich überzeugt davon, dass alle Finalisten den Sieg verdient hätten. Denn auch Carole Déteindre aus Wil, Nadja Scheiwiller aus Oberbüren, Simoné Hättenschwiler aus St.Gallen und Paul Krähemann aus Wildhaus haben Besonderes geleistet. Es liege aber in der Natur dieser Wahl, dass es nur einen Sieger geben könne.

Stimmige Feier, tolle Preise
Nebst der Siegerin Esther Näf standen sämtliche Samariter im Zentrum der kurzweiligen Feier, welche von Annina Dietsche-Veit moderiert wurde. Sogar die Zentralpräsidentin vom Schweizerischen Samariterbund, die ehemalige Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli reiste zu Ehren der Finalisten in die kybun World nach Sennwald.

Dort standen für einmal Menschen die Grosses leisten im Mittelpunkt, die sonst von der Öffentlichkeit nur am Rande wahrgenommen werden. Auch wenn es für Carole Déteindre aus Wil und Nadja Scheiwiller aus Oberbüren für den Titel nicht ganz reichte, werden sie weiterhin einen grossen Teil ihrer Freizeit in die Samaritertätigkeit investieren und Ausserordentliches leisten.

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Ursula Forrer, Präsidentin des Samariterverband St.Gallen-Fürstentum Liechtenstein (v.l.), Regine Aeppli, Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbund, Regierungsrätin Heidi Hanselmann, die Samariterin des Jahres, Esther Näf, sowie die Finalisten Nadja Schweiwiller, Carole Déteindre, Simoné Hättenschwiler und Paul Krähenmann freuen sich über den unvergesslichen Anlass und die grosse Ehre. Foto: pd.