Noch immer ist es kein Jahr her, seit Cédric Noger im Weltcup mitfährt. Dementsprechend sind es in dieser Phase immer noch neue Erfahrungen, die der Wiler macht. So auch in Vail Colorado. Auf der berühmten «Birds of Prey» in Beaver Creak durfte sich Noger zweimal probieren. Allerdings macht der Wiler derzeit Erfahrungen wie einer Phase vor dem Eintritt in den Weltcup, als er jeweils viel wollte, sich aber nicht wohl fühlte. «Im ersten Lauf kam ich überhaupt nichts ins Fahren und ich hatte einfach keinen Speed. Nicht das Ergebnis als solches ist das Problem, sondern die Art und Weise», sagte ein konsternierter Cédric Noger gegenüber hallowil.ch.

Mit über drei Sekunden Rückstand hatte er es als 27. gerade noch in den zweiten Durchgang geschafft. In der finalen Entscheidung lief es mit der 15.-besten Laufzeit zwar etwas besser, vor allem im oberen Teil. Das brachte den Wiler in der Endabrechnung zwar noch eine Position nach vorne, aber halt doch nicht wirklich voran. Auf den 24. Rang beim Weltcup-Auftakt in Sölden liess er nun einen 26. Platz folgen. Das ist zwar kein spürbarer Rückfall, aber auch kein Fortschritt. Nachdem sich Noger in der vergangenen Saison fulminant im Alter von 26 Jahren doch noch in den Weltcup befördert hatte, isst er derzeit hartes Brot und sammelt einzelne Punkte zusammen. Zwölf sind es in nach zwei Rennen, was Platz 28 in der aktuellen Riesenslalom-Wertung ergibt.

Zurück nach Europa

Auch die anderen Schweizer wussten in Beaver Creak nicht zu brillieren. Gino Caviezel wurde als Neunter bester der vier rangierten Eidgenossen. Den Sieg holte sich der Amerikaner Tommy Ford vor den beiden Norwegern Henrik Kristoffersen und Leif Kristian Nestvold-Haugen.

Das nächste Rennen bestreitet Cédric Noger am kommenden Samstag (14. Dezember) in Val d’Isere, wo um 9.30 Uhr und 13.00 Uhr der dritte Weltcup-Riesenslalom dieser Saison ansteht.

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Nach dem 1. Lauf:

Das ist nicht nach Wunsch gelaufen für den Wiler Cédric Noger. Im ersten Lauf des Weltcup-Riesenslaloms von Beaver Creak in Colorado büsste er von oben bis unten viel Zeit ein und konnte nicht mit den Weltbesten mithalten. Bei seinem ersten Auftritt auf der «Birds of Prey» hatte Noger mit sich selbst und den äusseren Bedingungen zu kämpfen. Im unteren Teil musste er – wie manch anderer auch – mit Nebel klarkommen. Das Rennen wurde wegen schlechter Sicht mehrfach unterbrochen. Mit einem Rückstand von 3,11 Sekunden musste Noger bis zuletzt zittern, ehe klar war, dass es auch im zweiten Rennen dieser Saison für den zweiten Lauf reicht. Das Positive am 27. Rang: Der Wiler kann im zweiten Lauf als Vierter ins Rennen und wird eine gute Piste vorfinden.

In Führung nach dem ersten Lauf liegt der Amerikaner Tommy Ford vor den beiden Norwegern Leif Kristian Nestvold-Haugen und Henrik Kristoffersen. Auch die anderen Schweizer vermochten nicht zu überzeugen. Bester ist Justin Murisier als Neunter mit über einer Sekunde Rückstand.