Über den Sinn von Listenverbindungen zwischen Parteien wird immer wieder diskutiert. Aktuell sind im Kanton Thurgau Listenverbindungen möglich. «Immer mehr zeigt sich, dass diese viel mehr sind als eine arithmetische Angelegenheit, um im geltenden Proporzwahlsystem allenfalls das eine oder andere Restmandat zu sichern», schreiben FDP und GLP in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Mit Listenverbindungen würden sich politische Haltungen und damit Aussagen zu Inhalten vereinen. Es heisst weiter: «Es liegt in der Verantwortung von uns allen, den künftigen Generationen gut erhaltene und natürliche Lebensgrundlagen zu sichern. Dies erreichen wir mit Innovation, Fortschritt und guten Rahmenbedingungen für die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft und nicht mit einer überbordenden Verbotspolitik. Dafür braucht es die konstruktive und liberalökologische Mitte, wie sie die FDP und die GLP des Bezirks Münchwilen eingehen.»

Richter werden gewählt

Für die GLP sind insbesondere abgestimmte Programme mit Zielen und konkreten Massnahmen zur Bewältigung des Klimawandels nötig. Die Zeiten des langwierigen politischen Taktierens und Abwägen seien vorbei. Es sei Zeit für mutige Schritte in eine erneuerbare Zukunft. Die Grünliberalen würden eine lösungsorientierte Politik im Sinne der Nachhaltigkeit unabhängig des Links-/Rechtsschemas verfolgen. Die Grossratswahl findet am 15. März statt.

Bereits im Februar gehen die Gesamterneuerungswahlen für das Bezirksgericht in Münchwilen über die Bühne. Für die FDP stellt sich Nina Schüler-Widmer für eine weitere Amtsdauer als Berufsrichterin zur Verfügung. Für den zurücktretenden Markus Oswald aus Aadorf kandidiert neu Andreas Breitenmoser aus St. Margarethen für die FDP als nebenamtlicher Richter. Als Ersatzrichter stellt sich der bisherige Simon Wetter, FDP, zur Wiederwahl. Von Seiten der GLP stellt sich neu Alexander Sigg, Gemeinderat Eschlikon, für das Amt als nebenamtlicher Richter zur Verfügung. (pd)