Fünf Formationen waren es diesmal. Die Uzepatscher, die Gräppälä Schränzer, die Glattburgfäger, die Henauer Gugger und die Thuurvögel gaben am frühen Abend des Martinitages Proben ihres Könnens. Trotz kühler Witterung – der Regen hielt sich teilweise zurück – ist der Anlass auf beachtliches Interesse gestossen.

Den Auftakt machten die Uzepatscher. Diese Uzwiler Formation trat erstmals an der Fasnacht 1982 auf. Es waren zwölf Gugger und drei Kässeli-Meitli. Damen waren damals noch nicht als richtige Mitglieder akzeptiert. Heute sind es 40 Mitglieder. Die Leitung hat Edi Tognazza, der selber Trompete spielt.

Die Gräppälä Schränzer gibt es seit 1992. Der Name der Guggenmusik aus Oberuzwil-Bichwil leitet sich vom gleichnamigen Bach in Bichwil ab. Vorguggerin ist Strahli, welche Posaune spielt. Ende Januar ist ein Anlass unter dem Namen «Grössenwahn» mit über 800 Guggern in der Turnhalle Bichwil geplant.

Die Glattburgfäger kommen aus Oberbüren. Obergugger ist Alexander Wild an der Trompete. In Niederuzwil traten die Glattburgfäger mit rund 20 Mitgliedern auf, darunter mit drei Schülern als jüngstem Nachwuchs.

Die Henauer Gugger sind 1973 gegründet worden. Sie spielten mit gegen 40 Mitgliedern unter der Leitung von Obergugger Marco Willi am Wägeli.

Die Thuurvögel aus Schwarzenbach stehen unter der Leitung von Patrick Marti. Die Formation zählt 50 Mitglieder. In Anlehnung an der Urknall an der Luzerner Fasnacht organisieren die Thuurvögel am 22. Februar 2020 einen Thuurknall, unter anderem mit einem Auftritt morgens um sechs Uhr.

Im Anschluss feierten lokale und weitere Guggenmusik-Gruppen am Tollpatscher-Anlass in der alten Gerbi in Oberuzwil den Fasnachtsauftakt weiter.