Der Einladung der Zuzwiler Kulturkommission zur Wanderung „Rund um Zuzwil“ am Sonntagvormittag folgte dank schönster Witterung eine grosse Zahl Bewohner aus den drei Dörfern Zuzwil, Weieren und Züberwangen. Dank Shuttle-Bus-Einsatz konnte der Start im Lindaugebiet ohne Verzögerungen starten. Auf fünf Posten erhielten die Wanderer Sagen und Geschichten aus Zuzwil vorgestellt. In der grossen Halle bei Rutishauser war ein blumiger Empfang eingerichtet. Die angekündigte Kräuterwurst stand bereit für den Mittagsschmaus. Es war der erste von drei Jubiläumsanlässen "1250 Jahre Zuzwil" im 2011 als die Eröffnung des Wanderweges "Rund um Zuzwil" mit einer Länge von 17 Kilometer stattfand. Seither findet alljährlich eine Begehung eines Teilstückes statt. In diesem Jahr wurde unter der Organisation der Kulturkommission die Strecke von der Lindau über die Langensteig bis zur Firma Rutishauser in Züberwangen begangen.

„Sagenumwobene Wanderung“
Es war wohl nicht allein das sagenhaft schöne Wetter, dass sich wohl gegen 200 Bewohner der Gemeinde zur Wanderung einfanden. Die kurzweilige Wanderung enthielt auch verschiedene Posten, wo Sagen und Geschichten früherer Zeiten vorgestellt wurden. Am Startpunkt in der Lindau erhielt jeder Teilnehmer einen Gutschein für eine Kräuterwurst, allerdings erst am Endpunkt in Züberwangen zu geniessen.

Grösseres Interesse fand der erste Posten im Lindauwald, wo zwei Frauen die Sage von der Johannisnacht vorstellten, natürlich mit damaligen Kostümen ausgestattet. Geschichten „Vom Toggter und de Hebamm“ gab's beim zweiten Posten. Ein geschichtlicher Sprung folgte bei der Langensteig „1921/2017“. Züberwangen zeigte sich von der besseren Seite, als beim historischen Ort „Die alte Steig“ auf Wunsch ein Likör „Entebüsi“ ausgeschenkt wurde. In Erinnerung früherer Seifenkistenrennen in Zuzwil, war bei der Abfahrt Rutishauser ein Seifenkistenstrecke eingerichtet.

Genüsslich eingerichtete Festwirtschaft
Das Angebot der Familie Rutishauser mit der Benutzung der Logistikhalle für den Mittagstisch erhielt mit dem schönst platzierten Blumenschmuck eine zusätzliche Bereicherung. Die Mitglieder der Kulturkommission und weitere Helfer sorgten für einen einwandfreien Service. Der Grillmeister Sepp Fässler stand einmal mehr für die Dörfler im Einsatz. Begehrt war auch das Dessertbuffet mit vielfältigem Angebot.

Im hinteren Teil der Halle stand ein eigentliches Preisjassen bereit. Zahlreiche Gäste verschoben sich nach der Mittagsstärkung zu den Jasstischen, um dort vielleicht einen Preis zu holen. Das Turnier war natürlich überwacht, dass auch alles rechten Dingen zu und her gehen konnte. Der gelungene Anlass „Rund um Zuzwil“ dürfte als einer der Originelleren in die Geschichte eingehen.