Die Thurgauer Ständeratswahlen am 20. Oktober versprechen spannend zu werden. Denn nach acht Jahren tritt der SVP-Vertreter Roland Eberle nicht mehr an. Nachdem Unternehmer Peter Spuhler abgesagt hat, steigt die SVP nun mit Noch-Regierungsrat Jakob Stark ins Rennen. Er hat sich parteiintern gegen Nationalrat Markus Hausammann durchgesetzt.

Vier weitere Kandidaten bewerben sich um diesen freiwerdenden Sitz. Neben Ueli Fisch (GLP, Ottenberg), Nina Schläfli (SP, Kreuzlingen) und Gabi Coray (parteilos, Berg) ist es der Eschliker Kantonsrat Kurt Egger. Er politisiert seit sieben Jahren im Grossen Rat des Kantons Thurgau. Egger ist seit vier Jahren Präsident der Thurgauer Grünen. Seine Hauptthemen sind Energiewende, Klimapolitik, Raumplanung und Finanzpolitik. Der Eschliker hat Jahrgang 1956.

Häberli will ein zweites Mal wiedergewählt werden

Gute Chancen zu Wiederwahl werden Brigitte Häberli-Koller (CVP) eingeräumt. Die 61-Jährige aus Bichelsee wurde, wie Roland Eberle, im Jahr 2011 in den Ständerat gewählt. Sie tritt für vier weitere Jahre an und scheint gesetzt. Gibt es also ein Doppel-Vertretung aus dem Hinterthurgau im «Stöckli»?

Auch auf St. Galler Seite ist die Ständerats-Wahl aus der regionalen Optik nicht uninteressant. Kurz vor dem Ablauf der Meldefrist hat sich der Uzwiler BDP-Vertreter Norbert Feldmann zur Kandidatur entschieden. Er giilt allerdings deutlicher Aussenseiter.