Am 11. und 12. Mai 2018 blickt die europäische Hallenradsport-Szene nach Bazenheid. Die besten Juniorinnen und Junioren aus ganz Europa messen sich in der Ifanghalle in den Sparten Radball und Kunstradfahren und kämpfen um die begehrten Titel und Podestplätze. Organisiert wird der Grossanlass vom RMV Mosnang.Weit über 100 Sportlerinnen und Sportler aus 13 Nationen (Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Holland, Ukraine, Frankreich, Portugal, Italien, Schweiz) werden erwartet, begleiten vom Betreuer- und Trainer/innen-Staff. Sie starten in den Disziplinen Radball, 1er- (Männer und Frauen), 2er- (Männer und Frauen) und 4er-Kunstradfahren (Frauen).

Hochburgen
Dass sich die Junioren-Elite des europäischen Hallenradsports im Toggenburg trifft, ist kein Zufall. Auch wenn Radball und Kunstradfahren als Randsportarten
bezeichnet werden, hat vor allem der Radballsport beim RMV Mosnang eine langjährige Tradition mit sehr grossen Erfolgen. In Uzwil und Sirnach hat vor allem das Kunstradfahren zwei international erfolgreiche Hochburgen.

Mosnanger kämpfen um Titel
Der RMV Mosnang, seit Jahrzehnten bekannt als Organisator von Grossanlässen, führt nach 2008 zum zweiten Mal eine Junioren-EM in der Bazenheider Ifanghalle durch. Dabei hat man das grosse Glück, dass in der Sparte Radball mit Björn Vogel und Rafael Artho ein heimisches Team die Schweiz vertritt und dies mit Medaillenambitionen.

Die Ifanghalle in Bazenheid wurde als Wettkampfhalle gewählt, weil man in Mosnang selber über keine Infrastrukturen verfügt, um diesen Anlass gemäss den UEC-Vorgaben zu organisieren.

Sportliche Stimmung
An der EM in Bazenheid hat vor allem der Sport Vorrang. Die Zuschauer sollen in der eigens für diesen Anlass umfunktionierten Halle für den sportlichen Teil und einem Gastrobereich im Zelt auf die Rechnung kommen und anmutigem wie stimmungsvollen Sport erleben können. Zum Rahmenprogramm gehört ein grosser Gastrobereich für Sportler/inne und Zuschauer und ein Barbetrieb.

Mit aufwändigen Ton- und Lichteffekten wird der sportliche Teil aber auch die Eröffnungsfeier vom Freitagabend unterstützt. Zum Eröffnungs-Showteil mit dem Einmarsch der Nationen tragen auch die Turnerinnen des STV Kirchberg bei.
Tickets für die EM kann man bereits vorab über www. reservieren und am 11./12.
Mai an der Kasse abholen

Das sportliche Programm
Die Länderteams werden ab Mittwochabend, 9. Mai und an Auffahrt in Bazenheid eintreffen und in den Hotels der Region übernachten und sich im Training an die Boden-Begebenheiten in der Ifanghalle gewöhnen. Der Wettkampf beginnt dann am Freitagmittag um 13 Uhr mit drei Radballpartien und den folgenden Fahrten der Einerkunstradfahrer.

Die Mosnanger Radballer bestreiten ihr erstes Spiel am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr gegen die Medaillenanwärter aus Tschechien. Das Abendprogramm startet um 18.30 Uhr mit der stimmungsvollen offiziellen Eröffnungsfeier. Weiter geht es abwechselnd mit Radball und Kunstradfahren.

Spannend am Samstagsprogramm
Am Samstag müssen die Sportler/innen früh aus den Federn, denn das Programm startet um 9 Uhr. Zum Qualifikations-Showdown zwischen den Radballfavoriten Deutschland und der Schweiz kommt es bereits um ca. 10 Uhr. Die Halle wird toben und die Stimmung wie Spannung auf dem Siedepunkt sein.

Das Nachmittagsprogramm startet um 14 Uhr, abwechselnd mit Radball und Kunstrad und endet dann am früheren Abend mit den mit Spannung erwarteten Entscheiden um die Medaillenplätze bei den Radballern und im 1er-Kunstradbewerb der Girls. Nach der Schlussfeier trifft man sich zur geselligen Sportparty und darf dabei vielleicht auch Schweizer Medaillen und Titel feiern.

Die Chancen der Schweizer/innen
Gerade im Nachwuchsbereich ist die Ausgangslage nicht immer so einfach zu beurteilen. Die bisherigen Resultate und die eingegeben Punktzahlen (Kunstrad-Programm) lassen aber doch Schlüsse zu um die Chancen der Schweizer/innen zu orten. Nach dem eher unerwarteten Gewinn von EM-Bronze im vergangenen Jahr möchten sich die Mosnanger Radballer Björn Vogel und Rafael Artho steigern.

Im Radball wird es einmal Mehr zum grossen Vierkampf zwischen Deutschland, Tschechien, Österreich und der Schweiz kommen. Eines der vier Teams wird leer ausgehen. Für die Mosnanger ist die Heim-EM das erklärte Ziel seit drei Jahren und sie haben sehr viel dafür getan, dass nicht sie auf dem Lederplatz landen.

Medaillenchance in Takt
Die Kunstradelegation ist eher klein, was auch bedeutet, dass es nicht so leicht ist Nachwuchs zu evaluieren der auch international bestehen kann. Ohne Medaillenchancen sind sie in Bazenheid aber sicher nicht. Im 2er der Damen sollte den Amriswilerinnen Jeannine Graf und Nadine Zuberbühler mit einer soliden Fahrt Bronze winken.

Die ersten beiden Plätze werden die Deutschen und die Österreicherinnen unter sich ausmachen, vorausgesetzt sie patzen nicht. Im Damen-Vierer kommt es zu einem sehr spannenden Kampf zwischen der Schweiz (Flavia Schürmann, Nadine Risi, Yvonne Utiger und Carole Ledergerber aus Baar), Österreich und der Slovakei um Platz zwei hinter den Favoritinnen aus Deutschland.

Spannende Ausgangslage bei den 1er-Teams
Auch im 1er der Damen wird es spannend. Favorisiert sind Julia Waser (Aut) und Ramona Dandl (Ger). Dahinter kämpfen die Schweizerinnen Nina Stangier (Uster) und Alessa Hotz (Baar), sowie Lorena Schneider aus Österreich um Bronze und hoffen auf Patzer der Favoritinnen, um auf dem Podest noch höher zu steigen.

Im 1er der Herren und im 2er open (Damen/Herren) sind keine Schweizer am Start. Für die ersten beiden Plätze im 1er der Herren sind die Deutschen Simon Köcher und Tim Weber die grossen Favoriten.

Das Grobprogramm
Freitag, 11. Mai
13.00 Uhr Wettkampfstart Radball und Kunstrad (1er Herren)
18.30 Uhr Einmarsch und Eröffnungsfeier
anschl. Wettkämpfe Radball und Kunstrad (2er Frauen/1er Herren)

Samstag, 12. Mai
09.00 Uhr Wettkampfstart Radball und Kunstrad
14.00 Uhr Start Nachmittagsprogramm Radball und Kunstrad
ca. 19 Uhr Schlussfeier
anschl. Barbetrieb und Sportfest