«Ob der begrenzte und hart umkämpfte Lokalmarkt genügend hergeben wird, muss die Zukunft zeigen.» Das schrieb die «Wiler Zeitung» im Sommer 2018 in einem Artikel über die Lancierung von hallowil.ch. Mittlerweile sind gut 20 Monate verstrichen, und es lässt sich sagen: Der lokale Markt gibt genug her, ja er gibt viel her. Aus wenigen Tausend Lesern sind mittlerweile rund 95'000 geworden – Monat für Monat. Das sind schon fast 400'000 Klicks pro Monat. «Dies zeigt, dass wir den Puls der Zeit getroffen haben. Wir sind schnell, aktuell, informativ», sagt hallowil.ch-Verleger Dieter Max Schenk bei einem Blick zurück auf die ersten gut eineinhalb Jahre (siehe untenstehendes Video-Interview). Und was ist der Grund für den kontinuierlichen Anstieg der Leserzahlen? «Die Redaktion ist hier zuhause, lebt hier, arbeitet hier», sagt Schenk.

Video-Journalist für mehr Emotionen

Der Blick ist aber nicht rückwärts, sondern vorwärts gerichtet. Denn das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht. Künftig soll vor allem dem bewegten Bild noch mehr Platz eingeräumt werden. Darum wurde ein eigener Video-Journalist eingestellt, der diese Woche seine Arbeit aufgenommen hat. «Videos werden immer bedeutsamer. Mit ihnen kann man Emotionen besser transportieren, authentisch sein und den Wilerinnen und Wilern noch mehr ein Gesicht geben», sagt Schenk.

Ganz wichtig ist für die hallowil.ch-Macher die Interaktion. So ist die Redaktion um jeden wertvollen Tipp froh, der via Lesereporter-Phone (079 241 04 88) beziehungsweise per Mail (redaktion@hallowil.ch) übermittelt wird. Oder es entstehen lebhafte Diskussionen in den sozialen Medien – oder noch besser bei einem Schwatz in der Oberen Bahnhofstrasse. Denn gemeinsam sind wir Wil. Oder man trifft sich zu einem Spiel: Ab diesem Monat gibt es «Knack den Dudle». Chefredaktor Simon Dudle beim Spiel «4 gewinnt» besiegen, und schon hat man 100 Franken auf sicher. Am besten gleich jetzt anmelden: redaktion@hallowil.ch.

So live wie möglich sein

Für die hallowil.ch-Verantwortlichen ist auch klar, wo die Reise hinführen soll – und wohin nicht. «Es wird keine Print-Ausgabe geben», sagt Dieter Max Schenk. Dafür gilt es, so live wie möglich sein, ohne die journalistischen Qualitätskriterien zu vernachlässigen. «Was gestern war, interessiert uns schon nicht mehr», sagt Schenk.

Aber was werden hier Zeilen gefüllt. Bewegte Bilder sind angesagt. Sehen Sie darum im Video-Interview mit Dieter Max Schenk, wo die Reise hinführt und was der Hintergedanke beim im Januar lancierten Online-Magazin hallochamps.ch ist. (red)

Im Video: Hier gibt es das Zeugnis für hallowil.ch