1969 als Oberstufenzentrum Sproochbrugg eröffnet und seit 2013 als neue Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg bestehend, blickt die Schule auf fünf intensive, abwechslungsreiche Jahrzehnte zurück. Das Einzugsgebiet der Schule umfasst die Politische Gemeinde Niederhelfenschwil, mit seinen angegliederten Dörfern Zuckenriet und Lenggenwil. Zudem gehört auch die Politische Gemeinde Zuzwil, mit Weieren und Züberwangen, dazu. 

Es werde ein Klima der vertrauensvoller Kommunikation gepflegt. Auf eine hohe Schulqualität wird grossen Wert gelegt. Die Zutaten dafür sind unter anderem, Respekt, Anstand und Toleranz, die auch als wichtige Kernkompetenzen gelten und an der Schule gelebt werden. In 15 Klassen werden aktuell rund 300 Schüler unterrichtet. Doch am Samstag steht das im Hintergrund. Denn die Feier des Jubiläums stand an.

Grosser Besucherandrang

Menschentrauben versammeln sich auf dem Schulareal. Die ganze Bevölkerung aus nah und fern, aber auch viele ehemalige Schüler liessen sich einen Einblick in die heutige Schule nicht nehmen. Vieles hat sich verändert. Das beste Beispiel hierfür ist etwa die Wandtafel mit Touch Screen. Und früher? Ja, früher quitschten noch Kreidestummel auf der schwarzen, ehrwürdigen Wand.

Die Erinnerungen aufleben lassen, das gelang am besten im 2. Stock. Da wurde ein Film vom damaligen Spatenstich abgespielt und die Unterschiede der ganzen Schuleinrichtungen von einst und heute vorgestellt. Dazu gab es ein Schoggi-Atelier, ein gemeinsames Singen und Experimente mit Natur und Technik.

Draussen Grill, drinnen Kafi

Auch am späteren Samstagnachmittag schlendern noch zahlreiche Bescuher durch die Schulräume. In der abstrakten Malerei im Untergeschoss wurden aus den Kleinsten kleine Picassos, in der Kaffeestube aus gestressten Besuchern geerdete Gäste und draussen am Grill der Hungrige zum Satten. Und überall waren die mit Helium gefüllten Ballone sichtbar. Wer weiss, welche Kinder hier bald selbst die Schulbank drücken.