Trotz drückend heissem Abend versammelten sich zahlreiche, gespannt wartende Gäste in der Aula.Nach Auftritten an verschiedenen Anlässen und einem intensiven Probenwochenende in Eschlikon sei jetzt Endspurt, betonte Musiklehrer Stefan-A. Rankl, der seine Girls und Boys verschiedener Altersstufen im Griff hat. Er freute sich auf die musikalische Reise um die Welt, von London nach New York, zum Frühstück nach Hawaii und so weiter.

Damit wollte er das ausgefüllte Arbeitsjahr präsentieren, den Zuhörenden Freude bereiten. Es sei das erste Mal, dass sie ein solches Unterfangen starten könnten und sie sich gar trauten, Gäste mitzunehmen. «Schnallen Sie sich an, steigen Sie ein», regte er an.

Vielseitiger Sound
18 Sängerinnen und 1 Sänger sowie eine 9-köpfige Band zeigten sich als tolles Team. Die Chor-Korrepetition lag bei Xenia-A. Rankl. Nebst den rockigen, fetzigen Tönen der Band und zum Teil auch der drei Solistinnen, beeindruckten auch feine Klänge bis zu zarten Piani. Die Akteure boten ausgezeichnet Adèle’s «Skyfall», bekannt aus dem neuesten Bondstreifen mit Daniel Craig.

Wunderschön erklang «Valérie» von der grossartigen Amy Winehouse, Eingestiegen wurde mit «fast car» von Tracy Chapman. Dazu «evil ways», die schlechten Wege von Carlos Santana. Dass sie noch sehr wenig wussten von der Welt gestanden sie in «little do you know» von Alex & Sierra .

Von Montreux bis Hawaii
Gestartet wurde mit »safe and sound» von Capital Cities, um dann mit Cro gleich «Einmal um die Welt» zu reisen. Caro Emerald führte mit «Night like this» durch jazzige Bars. Mit Deep Purple sahen sie «smoke on the water» über dem Genfersee.

Mit dem Flieger ging’s auf eine karibische Insel nach «Kokomo». Entspannt lagen sie mit den Beach Boys am Strand, eingehüllt in ein Baströckchen, um spielt von linden Lüfte, in der Hand einen süssen Drink – Erholung pur.

Heimreise
Es erklangen aber auch songs wie «wire to wire, self esteem, hold back the river, fast car, i need a dollar» und andere. Langsam ging’s an die Rückreise. Im Flugzeug nach «sweet home Chicago» sassen die Blus Brothers direkt vor ihnen, was will man mehr.

Mit dem Song «Auf uns» von Andreas Bourani geleiteten sie die Mitreisenden nach Hause. Aber Schluss war noch nicht, die Gäste verlangten Zugabe um Zugabe – gibt es ein besseres Dankeschön für einen tollen Abend?!