Es wäre ein Wechsel mit Knalleffekt. Heris Stefanachi, der just heute Sonntag seinen 38. Geburtstag feiert, soll beim SC Brühl ein ernsthaftes Thema sein. Die Stadt-Sankt-Galler haben sich vor knapp zwei Wochen von Trainer Urs Wegmann getrennt, nachdem dieser vier Jahre lang im «Krontal» tätig gewesen war. Die Vereinsführung war mit der Entwicklung der Mannschaft diesen Herbst nicht mehr zufrieden. Wegmann wurde schliesslich eine 2:6-Niederlage (nach 2:0-Führung) auswärts bei Breitenrain zum Verhängnis. Bis zur Winterpause wird die Brühler Mannschaft von Assistenztrainer Alex de Freitas interimistisch trainiert.

Gut möglich, dass dann Stefanachi übernimmt, der damit einen Sprung um zwei Ligen nach oben in die dritthöchste Spielklasse des Landes machen würde. Der Leistungsausweis des Italieners beim FC Bazenheid lässt sich sehen. Er bestreitet bereits die sechste Saison mit der Mannschaft aus dem unteren Toggenburg und hat sie von der 2. Liga regional an die Spitze der 2. Liga interregional geführt. Der Aufstieg in die fünfthöchste Spielklasse wurde in der Saison 2016/2017 mit einer unübertrefflichen Marke realisiert: Alle 22 Meisterschaftsspiele wurden gewonnen.

Und was sagt Stefanachi zu seinem möglichen Wechsel zu Brühl? «Momentan bin ich Bazenheid-Trainer. Wir haben vor der Winterpause noch eine Woche vor uns bis zum Cupspiel gegen Widnau. Das ist der aktuelle Stand.» Ein klares Bekenntnis zum FC Bazenheid tönt anders. Gut vorstellbar, dass der Wechsel in der zweiten November-Hälfte publik wird. Am 17. November trägt der SC Brühl sein letztes Spiel des Jahres aus.