Die Teams befinden sich schon seit einigen Wochen in der Vorbereitungsphase. Gut eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel stand der Herden Cup an. «Zwar haben alle Teams noch mit Absenzen zu kämpfen, aber den Trainern wird so eine Standortbestimmung ermöglicht. Weitherum ist unser Cup das einzige Vorbereitungsturnier für Teams aus der 3. sowie 4. Liga. Darum nehmen alle jeweils gerne teil», sagt der Pressesprecher des Turniers, Raphael Grüter. Nebst Eschlikon spielten in diesem Jahr der FC Tobel-Affeltrangen, der FC Dussnang, der FC Münchwilen, der FC Kirchberg und der FC Niederwil mit. Für Letztgenannte war es die Premiere, während die Teams aus Münchwilen und Dussnang von Anfang an und jedes Mal mit dabei waren.

Trockenheit schlimmer als die Hitze
Grüter betonte, dass die Hitze nicht das Hauptproblem sei. «Vielmehr macht uns der stumpfe und trockene Boden zu schaffen.» So kurz vor Meisterschaftsbeginn wolle sich niemand mehr verletzen. Als angenehm bezeichnete Elmir Asani die hohen Temperaturen. Der Schiedsrichter aus St. Gallen leitete seine Partien souverän. Dass dabei das spielerische Niveau noch nicht ganz auf dem maximal möglichen war, begründete Raffi Spescha, Trainer FC Tobel-Affeltrangen, wie folgt: «Es fehlte an Spritzigkeit und Körperspannung. Darum lieferten wir gegen Eschlikon ein schwaches Spiel ab, das wir zum Glück noch gewinnen konnten.»

Post inside
In der Vorrunde mühte sich der oberklassige FC Tobel-Affeltrangen (in weiss) gegen den FC Eschlikon ab.

Am Ende jubelten aber doch die Gastgeber. Zum ersten Mal gewann der FC Eschlikon sein eigenes Turnier. Er setzte sich im Final gegen Kirchberg mit 4:3 nach Elfmeterschiessen durch.

Schlussrangliste des Herdern-Cup 2018:
1. FC Eschlikon (4. Liga)
2. FC Kirchberg (4. Liga)
3. FC Tobel-Affeltrangen (3. Liga)
4. FC Dussnang (4. Liga)
5. FC Niederwil (4. Liga)
6. FC Münchwilen (3. Liga)